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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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tigten Thermometern , was ich nur zu oft bei so vielenBestimmungen die ich in der Art vornahm, erfahrenhabe, aus Gründen die ich noch nicht genau ausge-mittelt habe, meistens nicht den wahren Stand derQuecksilbersäule angeben. Ja ich habe unter den vie-len Thermometern, die ich schon bestimmte, kaum nochzwei bis drei gefunden, wo sich schon die zuerst be-stimmten Data so sehr der Wahrheit augenähert hättenwie bei diesem. Ich muss daher jedem, der auf diesemWege seine Thermometer bestimmen will } öftere Wie-derhohlung der Versuche, besonders bei auffallendemWechsel des Barometerstandes anempfehlen, wozu frei-lich einige Geduld gehört.

Bevor ich mir aber die, wie schon oben erwähntworden ist, eigene für dieses Thermometer bestimmtenacli Graden getheilte Scala anfertigen liess, machteich noch einen

Siebenten Versuch.

Auf 0°C reducifter Barometerstand = 28 // ,131.

Hieraus berechneter Temperatursgrad 99°,3lC.

Stationärer Thermometerstand = 102 m <«,75.

Zieht man diesen Stand von jenem des normalenJSiedpunktes ab, so findet man: 120102 m <,75 =17 m m,25 abgängig.

Diess in Graden ausgedrückt, gibt mittelst der Pro-portion: 25 : 1 == 17,25 : 0,ÖQ. Das letzte Glied derProportion von 100" abgezogen, gibt als Temperaturdes siedenden Wassers = 99,31, genau so wie siedem Barometerstände entspricht.

Ich muss noch bemerken, dass so lange ich solcheVersuche zur Ausmittelung ähnlicher Data unternehme,ich mich immer einer von dem rühmlich bekannten Op-ticus Herrn Plössl verfertigten, zu genauer Ablesungder in Millimeter gethcilten Scala mit einem Fadenkreuzund Mikrometer schraube versehenen Vcrgrüsserungs-loupe bediene. Habe ich aber einmal die individuellein Grade getheilte Scala angelegt, dann lese ich mitfreyem Auge den Thermometerstand ab, und bin durch