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ich meinen gehegten Wunsch gegen ihn ans und erhieltzu meinemVergnügen seine Einwilligung, die Einrichtungdes Instrumentes und das von ihm modificirte Verfahrendamit, Herrn Prof. Baumgartner mitzutheilen, und fallssich die Sache bewähren sollte, so bemerkte er mir,wäre es ihm angenehm, wenn es öffentlich bekannt ge-macht würde. Noch vor meiner Abreise nach Wien er-hielt ich durch die Güte des zu jener Zeit an der Pra-ger Universität lehrenden Professors der Physik, HerrnDr. Cassian Hallaschka, nunmehrigen k. k. Regierungs-rathes und Directors der philosophischen Studien, wel-cher sich gleichfalls für das neue Instrument intercs-sirte, ein nach Fig. 2 . construirtes Exemplar, welchesich des sicherem Transportes wegen im ungefülltenZustande nach Wien brachte. Hier überging es in dieHände des Herrn Prof. Baumgartner } welcher es, wieich gegründet vermuthet habe, mit dem ihm eigenthüm-lichen wissenschaftlichen Eifer aufnahm, es mit Um-sicht und Fertigkeit, bezüglich seiner Brauchbarkeit undLeistungen sorgfältig prüfte, und da es sich bewährthatte, so verwendete er alle Mühe, es zu einem voll-kommenen Messapparate zu erheben, und verschafftedemselben durch sein darüber gefälltes günstiges Ur-theil eine günstige Aufnahme in der gelehrten Welt.
Zweiter A Ij s c h ni t t.
Ich gehe demnächst zur Darstellung jener Einrich-tung über, weiche der Messapparat unter der Leitungund Angabe des Herrn Prof. Baumgartner erhielt undwerde dabei vorerst mit dem eigentlichen Messwerk-zeuge, d. i. mit dem Thermometer beginnen; dann denübrigen, hiezu nüthigen Apparat beschreiben, mit Hin-zufügung einiger Abänderungen, welche ich durch dieErfahrung belehrt erst später daran vorgenommen habe.
Das Thermometer behielt seine in Fig. 2. abgebil-dete Gestalt bei; die Röhre BC war von sehr feinem