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Badeorte Ischl die günstige Gelegenheit, einige vorläu-figen Messungen irn Vereine mit Herrn tgn. Hill er v. Mi-liz anzustellen, welche zum Zwecke hatten, die bishernicht gehörig bestimmte Seehöhe dieses Badeortes aus-zumitteln, und welche ich unter einem dazu benützte,um aus den gefundenen Höhenbestimmungen, welchesich aus mehreren an verschiedenen Punkten wieder-holten Beobachtungen ergaben, nach Massgabe ihrerUebereinstimmung, auf die Richtigkeit des dabei ange-wendeten Verfahrens zu schliessen. Die Art und Weise,wie wir dabei zu Werke gingen, war folgende: Wirwählten drei in der Nähe von Ischl gelegene, vom k.k. Generalstabe gemessene Höhen, bestimmten den re-lativen Höhenunterschied zwischen jedem dieser Punkteund Ischl. Dieser Höhenunterschied von der absolutenHöhe eines jeden dieser Punkte abgezogen, gab offen-bar die Seehöhe von Ischl. Wir erhielten auf diese Artdrei aus verschiedenen Messungen abgeleitete Resultatefür die Seehöhe von Ischl, welche durch ihre Ueber-einstimmung bis auf wenige Fuss die Richtigkeit unse-res Verfahrens bewährten. Dabei kömmt noch zu be-merken , dass ich einer A on diesen drei Messungen ab-sichtlich eine barometrische Beobachtung zum Grundelegte, um jede Einseitigkeit zu vermeiden und zugleichGelegenheit zu haben, die Ergebnisse der einen undder andern Methode bei einer und derselben Höhe zuvergleichen. Das bei dieser Messung angewendete In-strument war ein vor der Reise durch Auskochen gutadjustirtes Heberbarometer. Bei den übrigen zu Ischlund später zu Villach angestellten Beobachtungen be-diente ich mich eines nach Fig. I construirten genauberichtigten Thermometers, bei welchem der Stand desnormalen Siedepunktes sich 121 mm ,681 über dem derRöhre einradirten Glaszeichen befand und an welchemdie Länge eines Grades nach Celsius 36 min ,245 betrug.Der an der Röhre befestigte Massstab war in Millimetergetheilt und mit einem Nonius versehen, mittelst welchemman '/ I0 tel eines Millimeter bequem messen und '/,,*1schätzen konnte.