nungen, Schritt für Schritt folgen und die daraus er-haltenen Messungsresultate in Bezug auf ihre Richtig-keit prüfen zu können. In dieser Hinsicht erlaube ichmir zunächst den Plan anzudeuten, nach welchem ichbei den Messungen zu Werke gegangen bin, um dieBrauchbarkeit unseres besprochenen Verfahrens in derPraxis zu constatiren. Ich wählte zu diesem Behufemehrere vom k. k. Generalstabe gemessene Höhen inder festen Uebcrzcugung, dass diese vom Staate accre-ditirten Messungen volles Zutrauen betreff ihrer Ge-nauigkeit verdienen, und demnach als der beste Prüf-stein für die nach unserem Verfahren vorgenommenenMessungen dienen können. Meine Absicht ging dahin,von einer zweckmässig gelegenen Basis aus, derenSeehöhe bereits authentisch bestimmt wurde, die rela-tiven Hölien anderer benachbarter Punkte mittelst unse-res Instrumentes zu messen und hieraus durch Ilinzu-gabe der Seehöhe der Basis, die Seehöhe dieser Punktezu finden. Diese mit den vom k. k. Generalstabe «re-fundenen Seehöhen eben dieser Punkte verglichen, solltenach dem Grade ihrer Uebereinstimmung den Grad derBrauchbarkeit unserer Messungsmethode bestimmen. Zudiesem Zwecke eignete sich mir als Basis die in Kärn-then liegende Kreisstadt -Villach, indem die Seehöhedes Steinpflasters der dortigen Stadtpfarrkirche vom k.k. Generalstabe gemessen ist und in deren Nachbar-schaft ringsum sich mehrere ebenfalls gemessene Bergebefinden, welche wegen ihrer geringen Entfernung voneinander und von der Basis, so wie wegen der Ver-schiedenheit ihrer Höhe meiner Absicht vollkommenentsprachen.
Ich unternahm daher in den Ferienmonaten des Jah-res 1833 die Reise dahin mit dem zu diesem Zweckevon mir eigens constrnirtcn Höhenmessapparate, über-diess mit einem wohl adjustirten Gefässbarometerund mit den in Herrn Prof. Baumgartners Zeitschriftabgedruckten Höhentafeln des k. k. Generalstabes ver-sehen : fand jedoch, da ich meine Route dahin durchdas Salzkammergut und über Salzburg nahm, in dem