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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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so braucht man vor allein zwei genau übereinstimmendeBarometer. Von ihrer Uebereinstimmung muss man sichvor der Reise auf die höhere Station und nach der Rück-kehr von derselben mit aller Sorgfalt überzeugen undfalls sie nicht übereinstimmen würden, genau ausmit-tel n , ob die Differenz constant sey und daher mittelst* einer einfachen Addition oder Subtraclion gefunden wer-den kann, oder ob sie veränderlich sey. Im letztemFalle steht es um die Brauchbarkeit der Barometer nichtam besten.

Der Werth einer Höhenmessung mit dem Barome-ter hängt selbst bei der grössten Aufmerksamkeit desBeobachters und beim Gebrauche der besten genau ab-?geglichenen Instrumente von dem Zustande der Atmo-sphäre ab, bei welcher man beobachtet. Wenn der Luft-druck verhältnissmässig gering ist und starken Schwan-kungen unterliegt, wenn heftige pder veränderlicheWinde oder Regengüsse herrschen, die Temperatur un-gewöhnlich hoch, stark veränderlich oder die Luft be-sonders trocken ist, soll man keine Ilühenmessung vor-nehmen : ruhige Tage mit bewölktem Himmel sind dazuam besten brauchbar. Es ist auch nicht gleichgültig,zu welcher Stunde man die Beobachtung anstellt. ZuMittag angestellte Beobachtungen geben immer die Höhezu gross, die zur Nachtzeit vorgenommenen zu kleinan. DAnbuisson empfiehlt und wie es scheint mit Grundals die zu Höhenmessungen tauglichsten Stunden 8 UhrMorgens oder 4 Uhr Nachmittags, weil da die Tempe-raturveränderungen am langsamsten vor sich gehen.llamond räth beim Gebrauche von Mittagsbeobachtungenden Coefficienten um */;... zu vermindern, hingegen beimGebrauche von Morgen- oder Abendbeobachtungen umzu vergrössern. Indess bezieht sich diese Vorschriftnur auf die Py renäen, wo llamond beobachtete und esist sehr wahrscheinlich, dass anderwärts eine andereRegel eingeführt werden müsse. Es ist unumgänglichnothwendig, dass an beiden Stationen, deren Höhen-unterschied man finden will, gleichzeitig beobachtetwerde. Diese Stationen sollen auch keine zu grosse