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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
Entstehung
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schied von Orten verschieden findet, wenn man ihn ansBeobachtungen, die bei verschiedenen Winden angestelltsind, ableitet.

Bedenkt man dass das bei unserem Verfahren ange-wendete Instrument das Barometer an Empfindlichkeitbei weitem übertrifft, so wird man zugestehen,, dassder von dem ungleichzeitigen Eintritte der Veränderun-gen des Luftdruckes in zwei Stationen herrührendeFeh-ler um so geringer nusfallen wird, je empfindlicher dasInstrument ist, da die geringste Aenderung im Luft-drucke schon eine bedeutende Veränderung im Standeder Quecksilbersäule bewirkt, während sie am Baro-meter kaum merklich.ist. Es wird also in unserem Falleder Beobachter so zu sagen durch das Instrument selbstauf die ungünstig einwirkenden Umstände aufmerksamgemacht und veranlasst, durch mehrere Beobachtungenden daher entspringenden Fehler so viel wie möglich zuverringern. Aus demselben Grunde fällt auch bei übri-gens gleichen Umständen jener Fehler kleiner aus, wel-cher von der Grösse des horizontalen Abstandes derzwei Stationen abhängig ist.

Fassen wir die Ergebnisse zusammen, welche ausder stufenweise angestelltcn Vergleichung beider Metho-den in Bezug auf den durch sie zu erreichenden Gradder Genauigkeit hervorgehen, so sehen wir, dass dasunserem Verfahren zum Grunde gelegte Instrument vielgenauere Beobachtungsdata liefert, als ein noch sogenau construirtes Barometer, und dass nur in so fernbeide Methoden an gleichen Mängeln leiden, als die ge-fundenen Beobachtungsdata auf dieselbe Höhenformelangewendet, und die zur Correktion nüthigen Beobach-tungen auf gleiche Weise angestellt werden.

Schreiten wir nun zur Vergleichung der praktischenHegeln, welche bei Höhenmessungen sowohl nach dereinen als der andern Art zu beobachten sind. Hierbeiwerden wir auch mehrere Vorzüge unserer Methodekennen lernen.

Soll der Höhenunterschied zweier Orte durch gleich-zeitige Barometerbeobachtungen ausgemittelt werden,