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horizontale Entfernung von einander haben; indess isteine Entfernung von mehreren Meilen noch immer keinwesentliches llinderniss, besonders wenn die Höhen-differenz nicht zu gross ist und sich zwischen den zweiStationen keine höhere Mittelstation befindet.
Alle diese Vorsichtsmassregeln finden auch bei un-serem Verfahren ihre vollkommene Anwendung- und ichglaube kaum, dass je ein Höhenmessungsverfahren aus-gemittelt werden dürfte, wobei sie nicht anzuwendenwären. Uebrigens gründen sie sich auf Umstände, wel-che die eigentliche Messung keineswegs schwierigermachen, sondern höchstens bewirken, dass man denEintritt günstiger Umstände geduldig abwarten müsse.Mit eigentlichen Schwierigkeiten hat man es erst dannzu thun, wenn man daran geht diej Messungen vorzu-nehmen , wie folgende Betrachtungen lehren.
Zur Messung einzelner Berghöhen muss man sich,bevor man die Heise antritt, mit allen zur Erreichungseines Zweckes nöthigen Instrumenten versehen. Nebstdem Barometer,. einem damit verbundenen und einemfreien Thermometer, muss man sich noch mit den zurAufstellung nöthigen Gestellen Aersehen, um so mehr,als man in grossen, der Vegetation entrückten Höhennicht Gelegenheit findet, die Instrumente an einem Baumeaufzuhängen. Vorzüglich gute Dienste leistet ein drei-fiissiges Gestelle, aber auch ein rechtwinklich geboge-ner eiserner Haken soll nicht fehlen und man tliut gut,sich zugleich mit einem Fernrohre zu versehen, das einFadenkreuz hat und mit einer Libelle A ersehen ist. Aufder Heise zum Beobachtungsortc hat man auf das Baro-meter die grösste Aufmerksamkeit zu verwenden undinsbesondere dafür zu sorgen, dass es nicht Luft fangeund das Quecksilber nicht über Gebühr erhitzt AA r erde.Darum halte man es stets in einiger Entfernung AoraKörper, und avo möglich auf der Schattenseite, tragees mit dem obern Ende nach vorwärts gekehrt, lege esbeim etwaigen Ausruhen nicht auf feuchten Boden oderauf Felsen, die von der Sonne beschienen werden oderdie Zeichen einer starken Wärmestrahlung an sich tragen.