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enthält die unzweideutigsten Belege fiir obige Behaup-tung.
Hält es schon schwer den Barometerstand genauerals bis zu '/„ Millimeter anzugeben, so ist es noch weitschwerer, denselben genau auf die Normaltemperaturzu redlichen; denn noch weniger ist man im Stande,die Temperatur des Quecksilbers genau zu messen. Selbstwenn man sich eines genau berichtigten Thermometersbeüent, wird man die Temperatur des Quecksilbershöchstens auf y^C. genau kennen lernen, indem das amBarometer befestigte Thermometer und das Quecksilberim Barometer nicht gleich von der Wärme atl'icirt wer-den , besonders Avenn letzteres in Holz gefasst ist. Mankönnte diesem Uebel zwar dadurch zu begegnen suchen,dass man das Thermometer unmittelbar in das Quecksil-ber des Barometers taucht; aber so unerlässlich diesesauch bei einem Normalbarometer ist, das einen festenStand behält und ein sehr grosses Quecksilbergefäss hat,so schwer geht es bei einem compendiösen leicht transpor-tablen Reisebarometer an. Dieser Einfluss wird zwarwegen der geringen Ausdehnung des Quecksilbers geringseyn, aber bei grossen Höhen doch nicht vernachlässi-get werden dürfen.
Diese Schwierigkeit der genauen Iteduction des Ba-rometerstandes auf die Normaltemperatur fällt bei unseremInstrumente ganz weg, da der aus der beobachtetenTemperatur des siedenildn Wassers berechnete Barome-terstand bereits auf 0°C. reducirt gefunden wird.
Viel schwieriger findet man die mittlere Lufttempe-ratur genau. Bei geringer Sorgfalt fehlt man selbst mitguten Thermometern um 2° und mehr, und es ist diegrösste Vorsicht und Geschicklichkeit nöthig, wennman ein bis auf 1°C. genaues Resultat erhalten will.Die Ursache davon liegt in der grossen Schwierigkeit,das Thermometer gerade nur dem Einflüsse der Luft-wärme auszusetzen, und den Einlluss der direkten Son-nenstrahlen, der Radiation, des Windes, Regens, Ne-bels und auderer Meteore abzuhalten.