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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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chcnde Genauigkeit entgegen, so ergibt sich aus rlerEinrichtung des Thermometers von selbst, dass manohne eines sehr fein getheilten Nonius zu bedürfen, denStand der Quecksilbersäule im Thermometer bis aufäusserst kleine Bruchtheile der Länge eines Grades be-stimmen könne, da man die Grösse der Grade in seinerMacht hat. Denn hat man z. B. das Instrument so ein-gerichtet, dass die Länge eines Grades 50 Millimeterbeträgt, so gibt ein in 10 Theile getheilter Nonius schon/ 5 ». ,el , un(I ein in 20 Theile getheilter gar '/, 000 tei einesGrades, und derlei Nonien darf man wohl noch nichtzu den sehr fein getheilten rechnen. Was übrigens dieEinstellung des Nonius betrifft, so darf man dabei auchnicht befürchten, dass die dazu erforderliche Nähe desBeobachters durch den Wärmeeiniluss die geringsteAenderung im Thermometerstande hervorbringen werde,Uebrigens fällt auch bei unserem Instrumente der Einflussder Capillarität hinweg, und es bleiben somit bei beidenBeobachtungsarten nur jene unvermeidlichen Fehler ge-meinschaftlich, welche von der Theilung, von derDehnung oder Contraction der Scala und von der Hal-tung des Auges herrühren. Zu diesen kommt noch beiunserem Instrumente die mit dem Luftdrucke varirendeVerrückung der Fundamental punkte in Folge der Zu-sammendrückung des Quecksilberbehälters. Alle dieseFehler sind aber so gering, dass man immerhin behaup-ten kann, es werde der beobachtete Temperatursgrad erstin der dritten Decimaistelle fehlerhaft seyn. Berechnetman mittelst der gefundenen Temperatur aus der Glei-chung (TI) den entsprechenden Barometerstand b, sofindet man ihn gewiss auf Hundertel eines Millimetersrichtig, eine Genauigkeit, welche man durch unmittel-bare Beobachtung eines noch so gut construirten Baro-meters kaum erreichen würde. Die am Schlüsse diesesAufsatzes zusammengestellte Reihe von Barometerstän-den , welche Herr Rillcr r. Milis mit einem guten Baro-meter sorgfältig beobachtete, und die daneben ange-führten aus der gleichzeitig beobachteten Temperaturdes siedenden Wassers berechneten Barometerstände,

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