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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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men beide genau überein, so ist der zuerst markirteStand der richtige und die Operation ist beendigt. Er-gibt sich aber eine Differenz, so hat man entweder heider anfänglichen Beobachtung gefehlt oder es hat mitt-lerweile eine Aenderung im Luftdrucke Statt gefunden.Jedenfalls muss man dann durch einen dritten Versuchauszumitteln suchen, welcher von den gefundenenStänden der Quecksilbersäule der richtige sei. Ist mandamit ins Reine gekommen (im Ganzen braucht manhöchstens 1520 Minuten dazu]) und wurde währendder Beobachtung die daselbst herrschende Temperaturder Luft an dem zu diesem Zwecke aufgestellten Ther-mometer entnommen, so ist man mit Einschluss dercorrespondirenden Beobachtungsresultate in Kenntnissaller jener Data, welche zur Berechnung der relativenHöhe des fraglichen Ortes erforderlich sind. Zu dieserRechnung eignet sich am bequemsten die von Ollmannsangegebene, in Prof. Baumgartner's Supplementbandezur Naturlehre pag. 234235 entwickelte Höhenformel:z = A -f- A, -f- A, ..... (I)wobei z die Höhenzahl für den Beobachtungsort in Meternangibt.

In diesem Ausdrucke ist:

A= 18336 log. 5-,A, = 0-004 A und

A, = 0 00284 cos 2 « (A+ AJHierin bedeutet:

B den auf 0°C reducirten Barometerstand, wie er ander unteren Station beobachtet wurde, in Metern aus-gedrückt ;

b den ebenfalls auf 0°C reducirten Barometerstandan der oberen Station in demselben Masse ausge-drückt ;

l die an der unteren, t, die an der oberen Station ge-fundene Lufttemperatur

op die frolhöhe des Beobachtungsortes.

Aus dieser Bedeutung der in obiger Formel vorkom-menden Grössen ist ersichtlich, dass das erste GliedA die nicht corrigirte Höhenzahl, das zweite Glied A,