die Correction derselben wegen der Lufttemperatur, dasdritte Glied A 2 die Correction wegen der geographi-schen Breite des Beobachtungsortes angibt. Von denübrigen etwa noch anzubringenden Correctionen kannman füglich absehen, da sie in der Regel von keinembedeutenden Werthe sind.
Um aus den bei der angestellten Beobachtung ge-fundenen Daten die zur Führung der Rechnung nach obi-ger Formel nöthigen Grössen zu finden, dient folgendevon Hen-n Prof. Baumgartner hiezu empfohlene, vonDr. E. F. August theoretisch entwickelte Formel, welcheden Zusammenhang zwischen der Temperatur des sie-denden Wassers und der Spannkraft der dabei entstan-denen Dünste, durch den jedesmaligen Luftdruck aus-gedrückt in der Gleichung:
log b
23-945871 l
— 2*2960374
Cn>
800-f-3 1
darstellt; worin 6 den auf 0°C reducirten Barometer-stand in Metern, t die durch Beobachtung gefundeneTemperatur des siedenden Wassers in Celsius’schenGraden bedeutet. Berechnet man nun aus den durch dieangestellten Beobachtungen gefundenen Temperaturendes siedenden Wassers die denselben entsprechendenBarometerstände B und b an beiden Stationen mittelstder Gleichung QI), und führt die dafür gefundenenWerthe in das erste Glied A der Formel fl) ein, so er-hält man daraus die relative Höhenzahl für die obereBeobachtungsstation, an welcher mittelst der folgendenGlieder A, A 2 die nöthigen Correctionen vorzunehmensind, wozu man durch die an beiden Stationen beobach-teten Lufttemperaturen und durch die bekannte geogra-phische Breite der Orte die nöthigen Data gesammelt hat.
Da es nach der Gleichung fll) unumgänglich noth-wendig ist, die Temperatur des siedenden Wassers beider angestellten Beobachtung in Celsischen Graden zukennen, um hieraus den entsprechenden Luftdruck b zuberechnen; so fragt es sich noch, wie man aus den beider Beobachtung entnommenen Daten diese Temperaturbestimmen könne« Dazu bieten sich zwei Wege, wo-