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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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Falle beim Feuermachen anwenden, wenn es gelingensoll eines zu Stande zu bringen. Mit den in der Re-gel schwach geschwefelten Zündhölzchen hat man NotliFeuer Zu erhalten, da sie in dem Augenblicke, alsman sie aus dem Ziindfläschchen herauszieht, auchschon durch den Wind verlöscht sind. Man muss da-her zu stark getränkten Schwefelfäden seine Zufluchtnehmen, wovon mehrere Zugleich an einem glimmen-den Schwamme entzündet, nicht sobald den gewünsch-ten Dienst versagen. Uebrigens muss man die Vor-sicht gebrauchen, den Docht der Weingeistlampe erstdann von dem Deckel zu entblössen, wenn man mitden bereits brennenden Schwefelfäden nahe daran istihn zu entzünden, weil sonst durch die längere Be-rührung mit der Luft der Weingeist sehr schnell ver-dunstet, wodurch der Docht blos mit den wässerigenTheilen imprägnirt bleibt und die Tauglichkeit zumBrennen verliert. Sind alle Umstände wohl berück-sichtigt und der Apparat mittelst der untergesetztenWeingeistflamme in Thätigkeit gesetzt worden, so war-tet man das Sieden des eingcfüllten Wassers ah, Wel-ches längstens nach 5 8 Minuten erfolgt, und richtetsein Augenmerk auf die imThermometer steigende Queck-silbersäule. Ist dieselbe stationär geworden, so stelltman den am Massstahe verschiebbaren Nonius so ein,dass die Ebene, in welcher die Visierfäden am Noniusgespannt sind, den obersten Punkt der Quecksilber-säulelberührt. Der Stand des Nonius am Massstahegibt die Höhe der Quecksilbersäule über dem Anfangs-punkte. Um sich jedoch zu überzeugen, ob deram Massstahe angezeigte Stand der Quecksilbersäuleder richtige sey, ist es räthlich einen controllirendenVersuch vorzunehmen, welcher am leichtesten dadurchangestellt wird, dass man die Weingeistlampe entferntund die Temperatur so weit sinken lässt, bis sich dieQuecksilbersäule ganz hinabgezogen hat: hierauf setztman die Weingeistlampe wieder unter und sieht zu,wiefern der zum zweiten Male erreichte stationäre Standder Quecksilbersäule mit dem ersten hannonirt. Stirn-