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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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mul dass wenn sic auch glücklich gelingt, sie dochgewiss sehr lästig ist und die Beobachtung bedeutendverzögert. Ich war daher darauf bedacht, diesem Uebel-stande durch eine Abänderung am Instrumente zu steuernund ging dabei von dem einfachen Gesichtspunkte aus,dass was die eine zum Theil mit Quecksilber gefüllteErweiterung in Bezug auf das Wesen des Instrumen-tes leiste, diess werden auch zwei kleinere ihr an Raum-inhalte zusammengenommen gleiche Erweiterungen lei-sten, die durch eine kurze Zwischenröhre getrennt,sich eine über der andern befinden und wovon die un-tere ganz oder zum Theil mit Quecksilber gefüllt, dieobere aber leer ist. Denn ist die untere ganz mit Queck-silber gefüllt, so kann durch die Erschütterungen keineTrennung bewirkt werden, und ist sie auch nur zumTheile gefüllt, so wird die Trennung zwar erfolgen,man wird aber ungehindert zur Beobachtung schreitenkönnen, indem die Vereinigung des getrennten Queck-silbers in der unmittelbar darüber befindlichen kleinenErweiterung von selbst zu Stande kommt. Durch diesean dem Instrumente angebrachte Aenderung erhielt das-selbe die in Wig. 4 dargestellte Form. Ich habe michauch auf meiner zweiten Reise durch mehrere Er-fahrungen überzeugt, dass die auf. genannte Weise ab-geänderten Instrumente, wovon ich zwei genau ab-gcgüchene mitfiihrte, meiner Erwartung vollkommen ent-sprachen , da ich stets ungehindert damit zur Messungschreiten konnte.

i m die zur Messung erforderlichen Beobachtungenmit dem Instrumente bequem vornehmen zu können,diente mir ein dem Wesen nach schon von Herrn J.Mörstadt angegebener Kochapparat, welcher seither vonHerrn Prof. Baumgartner in mehreren Stücken zweck-mässiger eingerichtet wurde. Ohne im wesentlichenetwas daran zu ändern, habe ich blos mein Augenmerkdarauf gerichtet denselben so compendiös zu machen,dass er auf Reisen leicht transportabel und beim Er-steigen eines Berges nicht hinderlich wird. Sein Haupt-best andtheil ist ein cylindrisehes, 3 Zoll im Durchmes-

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