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Gröse habe ich auf beiden Reisen ohne aller Beschwerdeund ohne mindester Verletzung der darin verwahrten In-strumente durchgehends in meiner Rocktasche getragenund mit demselben sehr Adele Berge von bedeutenderHöhe erstiegen, ohne dass es mir selbst beim Erkletternsteiler Parthien hinderlich geworden wäre. Ja ich ge-traue mir auf diese Erfahrung gestützt in Bezug der leich-ten Transportabilität des Instrumentes und der geringenGebrechlichkeit desselben zu behaupten, dass man esauf eine jede noch so grosse und schwer zu erklimmendeHöhe in der Rocktasche mitnehmen könne, ohne Be-sorgniss dass es beim Steigen hinderlich scyn oderdurch die unvermeidlichen Erschütterungen zerbrochenwerde. Denn es ist mir selbst mehrmal geschehen, dassdas Kästchen beim Ausgleiten sehr stark erschüttertwurde, ohne dass die Instrumente darin im mindestengelitten hätten. Obwohl diese unvermeidlichen Erschüt-terungen für das Instrument gefahrlos sind, so führensie doch einen Uebelstand herbei, welcher bei der Ein-richtung des Thermometers unausweichlich und höchstlästig ist, und welchen ich auch auf meiner ersten Reisejedesmal bemerkte, wenn ich am Gipfel des Berges an-gelangt zur Beobachtung schreiten wollte. Ich fandnämlich, dass stets ein Theil des Quecksilbers, welchessich in der kleinen Erweiterung befindet ohne dieselbeganz zu erfüllen, durch die erlittenen Erschütterungenvon dein übrigen Quecksilber gertrennt wird und in demoberen Raume der Erweiterung hängen bleibt, wo erdurch Capilarität so fest gehalten wird, dass kein Nei-gen, kein sorgfältiges Schütteln oder Klopfen, kurzkein mechanisches Mittel hinreicht es herabzubringenund mit dem übrigen Quecksilber zu vereinigen. Umdiese Vereinigung zu bewerkstelligen, bleibt keine an-dere Wahl als das Quecksilber so zu erhitzen, dasses bis in die oberste kleine Erweiterung steigt, um sichdaselbst mit dem getrennten ebenfalls dahin getriebenenQuecksilber zu vereinigen. Es ist begreiflich, dass dieseOperation für das Instrument viel gefährlicher ist alsalle Erschütterungen, die es früher erlitten haben mag,