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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
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metrischen Zustande der Luft, von der Aenderung,welche die Thermometerkngel wegen des vermindertenLuftdruckes erleidet, von der Tiefe der Einsenkungder Thermometerkugel, von der Gestalt, dem Materialeund der Tiefe des Gefiisses, von dem Luftzuge ([Win-de]), von dem langsamem oder heftigem Entweichendes Dampfes, von der Tageszeit u. s. f. ablüingen, wieman sie in Prof. Baumgartners Zeitschrift für Physikund Mathematik, B. I. S. 461. ausführlich angegebenfindet, welche aber, wie aus der später anzuführendenEinrichtung des Instrumentes zu ersehen seyn wird,theils ganz wegfallen, tlieils so sehr vermindert wer-den , dass der daher rührende Fehler im Resultate alshöchst unbedeutend vernachlässigt werden kann.

Aus dem bisher Angeführten ist ersichtlich, dassdie zu dem beabsichtigten Zwecke eingerichteten Mess-apparate Fehlern unterworfen waren, die man auf theo-retischem sowohl als dem Erfahrungswege recht wohlerkannte, und welche ohne unvermeidlich zu seyu,doch nothwendig verursachen mussten dass, so langesie nicht beseitiget wurden, die damit angcstellten Beob-achtungen schwer und unsicher und die daraus abgelei-teten Messungsresultate unrichtig ausfielen. Hätten jenePhysiker, welche sich damit beschäftigten, WollaslotisMethode auszuführen, und ihre Brauchbarkeit auf demErfahrungswege zu prüfen, ihr Augenmerk dahin ge-richtet, die von ihnen erkannten Mängel nicht blos daranzu rügen, sondern sie durch zweckmässige Mittel zubeseitigen; so wäre der in Itede stehende Messapparat,wo fnicht weiter, doch gewiss schon lange zu der Voll-kommenheit gediehen, deren er sich gegenwärtig er-freut, und das Verfahren mittelst desselben Höhen zumessen, wäre seither ohne Zweifel mehr in Aufnahmugekommen. Allein man liess den Gegenstand auf sichberuhen, und es war nahe daran ihn wieder ganz zuvergessen, wenn nicht vor wenig Jahren Herr JosephßJorsladl in Prag seine Aufmerksamkeit neuerdings dar-auf gerichtet und durch einige zweckmässige Verbesse-rungen den Apparat von den Mängeln, an denen er bis-