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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
Entstehung
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liehen, wenn auch guten Thermometern zu bestimmen,ein Umstand, welcher die Anfertigung übereinstimmenderInstrumente schwierig, von minder empfindlichen In-strumenten abhängig und daher unzuverlässig macht.

Wiewohl durch Dallons Theorie in dieser Bezie-hung fast jedes Ilinderniss aus dem Wege geräumtwar und man aus theoretischen Gründen, die dem je-desmaligen Luftdrucke entsprechende Temperatur dessiedenden Wassers und hieraus den Ort für den nor-malen Siedpunkt nebst der Länge der Grade an demInstrumente mit Sicherheit hätte ausmitteln können; soblieben dessungeachtet bei der Ausführung des vonWollaslon angegebenen Verfahren die oben bemerktenSchwierigkeiten und Uebelstände übrig, welche noth-wendig machen mussten, dass man die Sache als un-sicher und äusserst schwer ausführbar ansah, und da-her von dieser Seite mehrere Zweifel dagegen erhob.

Dennoch scheuten es einige Physiker nicht die Er-fahrung darüber zu llathe zu ziehen, und auf die an-gegebene Art Messungen wirklich vorzunehmen, umsich auf diesem Wege, als dem mindest trüglichen dieUeberzeugung zu verschaffen, was an der Sache sey.Allein da sie nicht darauf bedacht waren, bei den zudiesem Behufe gebrauchten Apparaten, die vorerwähn-ten Uebelstände zu beseitigen und überdiess noch eini-ge wesentlichen Vorsichtsmassregeln ausser Acht Hes-sen, so war es kein Wunder, dass die auf diese Weiseerlangten Desultate nicht nur nicht genügten, sondernauch nebst den durch Wollaslons Einrichtung beding-ten, noch andere Unrichtigkeiten zum Vorscheine ka-men. Namentlich hat Maray bei seinen wiederkohltenzu Shnpolu am Simplon auf thermometrischem Wegeangestellten Höhenmessungen sehr bedeutende Varian-ten gefunden, die bei der bekannten Umsicht des Beob-achters keinen Zweifel übrig Hessen, dass der Grunddavon einzig und allein im Instrumente liege; auch be-merkte Muray, dass ausser den bereits angeführtenGebrechen, an welchen das Instrument litt, es auchnoch andern Mängeln unterliege, welche von dem hygro-