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->) An den Herrn Antes Snyder, einen amerikanischen Engineer, jetzt in Geschäftenmehrerer amerikanischer Eisenbahngesellschaften in Newport, Monmouthshire, sich aufhaltend, wur-den die folgenden Fragen gerichtet-
1) Zu welchen Preisen kann fertiges Bahneisen zu Newport, Cardiff, oder Bristol an Bord
des Schiffs geliefert werden?
2) Welches ist der niedrigste Preis der Stühle, Keile :c.?
3) Welches sind die erprobtesten Formen dieser Gegenstände?
4) In welcher Zeit kann eine Schiffsladung Bahneisen geliefert werden?
5) Welches ist der Preis eines DampfwagenS mit dem Vorrathswagen?
K) Würde man in Wales geneigt sein, sich in so weit in ein fremdes Eisenbahnunternehmeneinzulassen, um statt der Bezahlung für gelieferte Materialien Akffen anzunehmen?
Die folgende Antwort ist datirt- Newport, den 30. Januar 1834.
Es gewährt mir großes Vergnügen, Ihnen in Betreff des Bahneifens einige Auskunftzu geben. Ich muß jedoch bemerken, daß die Ansichten über die Form, das Gewicht, die An-ordnung von Bahneisen, so wie über die bezüglichen Maschinen, so verschieden sind, daß esschwer, wenn nicht gar unmöglich ist, zu sagen, was hier am Bewährtesten befunden worden.Eisenbahnen müssen als noch in der Kindheit bestehend betrachtet werden, so daß noch vieleErfahrungen und eine hinlängliche Zeit nöthig sind, bevor der Beobachter die erforderlichenData gesammelt hat, um ein sicheres Urtheil fällen zu können. Im Allgemeinen kann man sa-gen, daß der Verkehr auf den Bahnen die Vorausbercchnungen weit überschritten hat, und daßdem verwendeten Material bei weitem zu viel zugemuthet worden ist. Es muß schwereres Ei-sen (von welcher Form es auch sein möge) verwendet, es muß dasselbe mit mehr Sorgfalt be-reitet, und es muß auf dauerhaftere Art auf der Bahn festgelegt werden.
In Beantwortung Ihrer ersten Frage, würden Cardiff und Newport die angemessenstenPlätze fein, Vahnciscn zu beziehen und zu verschiffen, und nach den jetzigen Handelsaussichtendenke ich, würden 8 L- 10 Sh. bis 0 L. für die Tonne den Preis von Schienen, bis zumSchiff geliefert, ausmachen. Sie wissen aber, wie großen Schwankungen die Eisenpreise un-terworfen sind.
Auf Ihre zweite Frage kann ich Ihnen berichten, daß Stühle von beiläufig 15 PfundGewicht die Tonne 6 L. 5 Sh. bis 6 L. 15 Sh., so wie Bolzen und Keile, die ersten 10 Unzen,die zweiten 11 bis 16 Unzen schwer, gegen 20 L. kosten werden.
Indem ich die dritte Frage übergehe, sollte ich in Betreff der vierten meinen, daß wenn einWalzwerk einmal in Ordnung gebracht ist, 20 Tonnen Schienen reichlich in einem Tage gefertigtwerden können, auch wohl mehr, was allerdings von den Hülfsmittcln des Fabrikanten abhängt,in dessen Hand die Bestellung fällt. An Stühlen können leicht täglich 5 bis 9 Tonnen und anKeilen jede geforderte Menge geliefert werden.
Auf die fünfte Frage antworte ich, daß ein Dampfwagen von der bewährtesten Kon-struktion, (wie der beste auf der Liverpool- und Manchester-Eisenbahn), 6 bis 8 Tonnen schwer,gegen 850 L- kosten, und daß der Preis wahrscheinlich eher steigen als fallen werde. Der Ma-terialwagen wird 90 bis 100 L. kosten-
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