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zur Buße kehre. Der Verzug ist also eine großeGedulchs-Zeit, da der HErr, waö noch zu ret-ten ist, retten will. Daher man jetzt von vielenBekehrungen hört, selbst in Frankreich, wo man eSam wenigsten mehr erwartet hätte. Die Geduldsze.tGOttes dauert so lange, bis die bekehrt sind, vondenen GOtt überhaupt voraussieht, daß sie sichbekehren werden. Während dieses großen War-tens GOttes kann der Abfall keine so schnellenFortschritte machen und die Beute erretteter See-len erleichtert denen, welche die Erscheinung JEsulieb haben, das Warten. Daß aber Andern derVerzug zu lange werden wird, das zeigt derHErr in den Gleichnissen von den Knechten, inderen einem, gleich nach dem von den Jung-frauen folgenden, es heißt: (Matth. '^5, l9.)über eine lange Zeit kam der HErr. Hierwird also die Verzugs,zeit eine lange Zeit genannt.Dabei ist aber nicht zu vergessen, daß JEsus im-mer gleich wieder an die Bälde und SchnelligkeitSeines Kommens erinnert, und den Neben, dieeinen Verzug andeuten, beifügt: Wachet, seydbereit, denn ihr wisset weder Tag nochStunde, in welcher des Menschen Sohnkommen wird.
§- W.
Schluß-Ermunterung.
Daraus erhellt, daß der HErr absichtlichdie Zeit unbestimmt läßt, weßwcgen Er auch vorSeiner Himmelfahrt zu den Jüngern sagte: Es