ker; und dann wird das Ende kommen."Darin liegt durchaus nicht, daß alle Volker sichbekehren werden (man sehe auch Sach. 14, 19.),sondern bloß, daß ihnen das Wort GOttes ver-kündigt werde, so daß sie sich bekehren können,wenn sie wollen, Und wenn sie sich nicht bekehren,so ist das ihnen verkündete Evangelium ein Zeug-niß wider sie, daß sie G.Ott über Seinen Gerich-ten nicht ungerecht nennen dürfen.
Somit ist es nach dem Obigen eilt Zeichender Macht des Teufels und ein Zeichen der MachtChristi, woran die Nähe der Zukunft des HErrnerkannt wird. Wenn die Gegensätze ganz entwickeltsind und die Scheidung innerlich vollendet ist, dannkommt es zur letzten Entscheidung, und das ist derantichristische Kampf, den die Erscheinung Christibeendigt. Als besonderes Zeichen wird dabei drit-tens noch das angegeben, daß der HErr dannkomme, wenn man gar nicht mehr daran denkt,daß Er komme. Matth. 24, 44. üv.
§. 8.
Schilderung der jetzigen Zeit und ihrer Zeichen alsZeichen der baldigen Zukunft des HErrn.
Sehen wir nun nach diesen Zei-chen unsre Zeit an, so ist es allerdings nochnicht so weit gekommen, als die Zeichen angeben;noch manche Volker sind übrig, denen das Evan-gelium noch nicht verkündigt ist, und der Absall istnoch nicht jo hervorgetreten, daß man schon voneiner äußerlichen antichristischen Macht und einem