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men, daß Er da, wo Er von der Zerstörung Jeru-salems spricht, zugleich weiter hinausblickt auf Sei-ne zweite Zukunft? Ist das nicht eine auffallende
§. 4.
Verschmelzung von naher und entfernter Zukunft?
Ja, aber eben diese Vermischung oder dochenge Verbindung von naher und entfernter Zu-kunft finden wir bei aller Prophezeihung im altenund neuen Bunde. Einige Beispiele mögen dasklar machen. Gleich die erste Verheißung vondem Schlangentreter war so hingestellt, daßEva bei der Geburt ihres ersten Sohnes glaubenkonnte, das sey der Verheißene, weßwegen siesagte: ich habe den Mann, den HErrn (1. Mos.4, 1.)? Der Segen über alle Geschlechter derErde aus dem Samen Abrahams, der Prophet,der Moses ersetzen sollte, der große N a ch k o m m eDavids und Sein herrliches Königreich mit sei-nen Segnungen, alles das wurde von der Ver-heißung an mit jedem Jahr gehofft und ist heutenoch nicht in voller Erfüllung. Die Pro-pheten verkündeten das, was erst die ferneZukunft brachte, ja selbst das, dessen wir jetztnoch warten, als nahe. J e s. 7, 14. wird Ahasgetröstet mit dem Immanuel, der mehr alssieben hundert Jahre nachher erschien. Kap. 9,6.7. wird gleich mit JEsu Geburt Seine große Herr-schaft und Sein ungetrübtes, ewiges Friedensreichzusammengenommen, obwohl dieses bis jetzt nochnicht erschienen ist. Ebenso Kap. 11., wo mit Sei-