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Saame GOttes, und an manchen Orten hat esdas Ansehen, als wolle David's Wort in Erfül-lung gehen: „Der HErr giebt das Wort mitVchaaren Evangelisten." In Würtemberg sindüber hundert Prediger der Wahrheit enger mit ein-ander verbunden, außer ihnen sind noch vieleWahrheits-Zeugen da; auch sonst in Deutschlandstehen immer mehr kräftige Verkündiger der ächtenVibellehre auf, und manche Kirche, die im Ratio-nalismus unterzugehen drohte, verjüngt sich wie-der durch die frische Lebenskraft des Wortes GOt-teS. Selbst auf den Universitäten sind nicht wenigeLehrstühle mit glaubigen Männern besetzt. Evan-gelische Zeitungen und Blätter in Menge predi-gen Christum und Seine großen Thaten. In alleWelt und in allen Zungen wird die Bibel ver-breitet. Christliche Anstalten in großer Anzahlsorgen für die Erziehung der verwahrlosten Zu-gend, und nicht leicht bleibt irgend ein Mittel, dasReich GOttes zu fordern, unbenützt. Das alleszeigt, daß der HErr „nun und nimmer nicht vonSeinem Volk geschieden" ist, daß Er Alles thut,um noch alle Auserwählten zu retten und dieKinder des Lichts ihrer Auszeitigung näher zubringen. Aber wie klein ist das Häuflein derGlaubigen gegen der ungeheuren Masse der Un-und Halbglaubigen und völlig Gleichgültigen. Esmuß doch eine Gemeinde Christi da seyn bei derZukunft des HErrn. Das wird überall voraus-gesetzt, es müssen Auserwählte da seyn, die voneinem Ende des Himmels zu dem andern gesam-melt werden können. Nun diese Auserwählten