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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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stellen sich jetzt gerade mehr und mehr heraus, unddaß das geschieht, das ist ein Zeichen, daß dieWelt nicht ausgelöscht wird, wie eine ausgebrannteFackel, sondern daß das kommt, was JEsus ver-heißt, Scheidung, Sammlung, Verherrlichung derAuserwählten. Und eben je entschiedener diesewerden, desto bälder kann der HErr kommen , diereifen Garben zu sammeln. So lange sie nochunreif sind, verzieht Er.

Am meisten aber kommt hier als das von demHErrn selbst angegebene Zeichen, dasMissionö-werk, in Betracht, das mit jedem Jahr mehrals ein großes Wunderwerk GOttes sich vor un-fern erstaunten Blicken entfaltet. Gerade je mehres um sich greift — und wo es blüht, da ist Früh-lingSluft — desto näher sind wir dem Ende (nachMatth. 24, l4.). Nun ist freilich noch vielzu thun, aber laßt die Heidenlinder aus ihrenchristlichen Schulen heranwachsen, oder laßt nurEin christliches Land von dem HErrn so heimge-sucht werden, daß die Christen fliehen müssen,oder laßt nur Eine größere Ausgießung des Hei-ligen Geistes kommen, so können Missionäre inallen Ländern seyn, und in nicht gar langer Zeitkann das Evangelium gepredigt werden in derganzen Welt. So viel ist gewiß, daß kein ein-ziges Jahrhundert auch nur von ferne etwas Aehn-liches von Missions-Thätigkeit aufweisen kann,wie unsere Zeit. Bereits sind in den meistenLändern Missions-Stationen, die sich schnell in'SUnglaubliche vermehren können, so der HErr will.Wie viel geschieht jetzt schon in jedem Jahr! Ein