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n euen Blüthen - Erschließung der Mensch-heit." Diese Worte bezeichnen unsere Zeit tref-fend, und die in ihnen geschilderte Stimmungwird immer allgemeiner. Alles drängt sich zuNeuem, Besserem, das aber, weil das Eine Gutenicht erkannt ist, nur ein Schlechteres wird. Alleshuldigt mehr und mehr der Ansicht: so wie es jetztsey, könne es nicht bleiben. Das sagen Leute,die von der Bibel nichts wollen und nichts wis-sen, Jeder auf seine Weise und in seinem Inter-esse. Die Fleischesmänner verheißen eine neue Zeitfleischlichen Götzendienstes, die Hegel'schen Philoso-phen eine neue Zeit allerWissenschaften undsomit des ganzen Lebens, der Demagog, der Pä-dagog, der Homöopath, der Dampf- und Eisen-bahn-Liebhaber, jeder rerheißt eine neue Zeit; darfes da dem Christen als Narrheit angerechnet wer-den, wenn auch er eine neue Zeit hofft, und zwardeßwsgen und nur so, weil und wie sein HErr undMeister sie verheißen hat!
Gegen all' dieses wird man mir nun entgegenhalten, daß noch allenthalben christliches Le-ben erwache, selbst in Frankreich, und daß über-all sich eine Umkehr zum Bessern zeige.DaS weiß ich gut und freue mich darüber, abergerade in dieser Erscheinung finde ich, je näher ichsie ansehe, desto mehr neue Zeichen von der Näheeiner großen Entscheidung, nur sind es jetzt Zei-chen entgegengesetzter Art, als die bisher genann-ten. Nicht bloß jemehr der Teufel wächst, son-dern auch jemehr Christus wächst, desto bälderkommt's zum Kampfe und so zur Zukunft Christi.