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Massenvertheilung schwer zu vereinigen, wenn man sich nichtdie Ziehkraft der materiellen Theile durch ebenfalls perio-dische Temperatur-Veränderungen im Innern des Erdkörpersmodificirt vorstellt.
In Gilbert's Theorie wird bloß, wie bei der Gravi-tation, die Quantität der materiellen Theile geschätzt, ohneauf die specifische Heterogeneität der Stoffe zu achten.Dieser Umstand hat seinem Werke, zu Galilei's und Kep-lers Zeit, einen Charakter kosmischer Größe gegeben.Durch die unerwartete Entdeckung des Rorations-Magnetismus von Arago (1825) ist factisch bewiesenworden, daß alle Arten der Materie des Magnetismussähig sind; die neuesten Arbeiten von Faraday über diediamagnetischen Substanzen bestätigen, unter besonderen Be-dingnissen der Meridian- oder Aequatorial - Richtung,des festen,' flüssigen oder gasförmig-unwirksamen Zustandesder Körper, jenes wichtige Resultat. Gilbert hatte einen soklaren Begriff von der Mittheilung der tellurischenMagnetkraft, daß er bereits den magnetischen Zustandvon Eisenstangen am Kreuz alter Kirchthürme dieser Ein-wirkung der Erde zuschrieb.
Die zunehmende Thätigkeit der Schifffahrt bis zu denhöchsten Breiten und die Vervollkommnung der magnetischenInstrumente, denen sich schon seit 1576 die von RobertNorman aus Ratcliffe construirte Neigungsnadel (das Jn-clinatorium) beigesellt hatte, verallgemeinerten erst im Laufdes 17ten Jahrhunderts die Kenntniß von dem periodi-schen Fortschreiten eines Theils der magnetischen Kur-ven, der Linien ohne Abweichung. Die Lage desmagnetischen Aequators, den man lange mit dem geogra-