die allgemeinen primitiven Erscheinungen der Ma-terie umschlingt, lassen wir hier auf die aphoristische Er-wähnung der optischen Entdeckungen von Huygens, Gri-maldi und Newton die Betrachtungen über Erdmagne-tismus und Wärme des Luftkreiseö folgen, in so fern beideLehren im Laufe des Jahrhunderts begründet worden sind,dessen Schilderung wir hier unternommen haben. Dasgeistreichste und wichtigste Werk über die magnetischen undelektrischen Kräfte, William Gilbert'ö lAi^sialoAiki novollv Nagnotö, erschien in dem Jahre 1600. Ich habeGelegenheit gehabt desselben schon mehrmals zu gedenken. ^Der von Galilei wegen seines Scharssinnes so bewunderteMann ^ ahndet vieles von dem, was wir jetzt wissen.Er hält Magnetismus und Electricität für zwei Emanatio-nen der einigen aller Materie inwohnenden Grundkraft.Er behandelt daher beide zugleich. Solche dunkle auf Ana-logien gegründete Ahndungen über die Wirkung des hera-cleischen Magnetsteins auf das Eisen und die Ziehkraft des,wie Plinius sagt, durch Wärme und Reibung beseeltenAmber gegen dürre Spreu gehören allen Zeiten, ja allenVolksstämmcn, der ionischen Naturphilosophie wie den chine-sischen " Physikern an. Dem William Gilbert ist die Erdeselbst ein Magnet, und die Curven gleicher Abweichungund Neigung hangen in ihren Jnflerionen von der Massen-vertheilung oder Gestaltung der kontinente, von der Formund Ausdehnung der tiefen dazwischen liegenden oceanischenBecken ab. Die periodische Veränderlichkeit, welche die dreiHauptformen der magnetischen Erscheinungen (die iso kli-nischen, isogonischen und isodynamischen) charak-lerisirt, ist mit diesem starren System der Kraft- und
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten