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2 (1847)
Entstehung
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508
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im Herbste 1608 in Frankfurt am Main von einem Belgier einFernrohr angeboten worden sei. An London fabricirte man Fern-rohre im Februar 1610, also ei» Jahr später als Galilei das sei-nige zu Stande brachte (Rigaud on Lsrriot's pspers 1833p. 23, 26 und 46). Man nannte sie anfangs Cplinder. Porta,der Erfinder der Lamers obscur», hat, wie früher Fracastoro,der Zeitgenosse von ColumbuS, Copernicus und Cardanus, bloßvon der Möglichkeit gesprochen durch auf einander gelegte convereund concave Gläser (äuo speeill» ooulgvi» alterum allein super-posils)alles größer und näher zu sehen"; aber die Erfindung desFernrohrs kann man ihnen nichtzuschreiben. (Tiraboschi, Slori»clella Letter, ital. V. XI. p. 467; Wilde, Gesch. der Op-tik Th. i. S. 121.) Brillen waren in Harlem seit dem Anfangdes 14ten Jahrhunderts bekannt, und eine Grabschrift in derKirche Maria Maggiore zu Florenz nennt als Erfinder sinvenloreclegli ocelriali) den 1317 gestorbenen Salvinv degli Armati. Einzelne,wie es scheint, sichere Angaben über den Gebrauch der Brillen durchGreise hat man selbst von 1299 und 1305. Die Stellen vonRoger Bacon beziehen sich auf die vergrößernde Kraft gläsernerKugelsegmente. S. Wilde, Gesch. der Optik Th. Z. S. 93 96 und oben S. 464 Anm. 44.

^ (S. 356.) Eben so soll der oben genannte Arzt und mark-gräflich ansbachische Mathematicus Simon Marius schon 1608,nach der von Fuchs von Bimbach erhaltenen Beschreibung von derWirkung eines holländischen Fernrohrs, sich selbst eines construirthaben. Ueber Galilei's früheste Beobachtung der Gebirgsland-schaften des Mondes, deren ich im Terte erwähnt, vergl. Nelli,Vit» äi Lslilci Vol. Lp.200208; Galilei, Opere 1714 V. II.p. 60, 403 und iLeller» »l psclre Lristotoro Lrionberger, in ms-levis clelle Nonluosit» clella Lunsj p. 409 424. Galilei findeteinige kreisrunde, von Bergen überall umgebene Landschaften imMonde, der Gestaltung von Böhmen ähnlich. »IZunclein kscil sspcclumLunse locus c^uiclom, sc lseerel in lerris regio consimilis Lne-miae, si monlidus allissimis, inciue peripüerism pertecli civculiclisposilis oecluclerelur uncliquo.« s 'L. II. p. 8.Z Die Bergmes-sungen geschahen nach der Methode der Lichttangentcn. Galileimaß, wie später noch Hevelius that, den Abstand des Berggipfelsvon der Erleuchtungsgrenze in dem Augenblick, wo die Berggipfel