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2 (1847)
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507
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" ( S. 355.) Vergl. zwei vortreffliche Abhandlungen über dieErfindung des Fernrohrs von Prof. Moll aus Utrecht im dour-nal ob tlie lioz-al Institution t83t Vol. I. p. 319 und vonWilde zu Berlin in seiner Geschichte der Optik 1838 Th. !.S. 138172. Das in hollandischer Sprache abgefaßte Werk vonMoll führt den Titel: Llosokiedlcundiz Onderroelc naarde oerste Ilitkinders der Vernlcz-Icers, uit de c4ante-IceninAen van vvz'Io den NooZl. van 8 binden ^slnenAeslold dooro. Noll. (Amsterdam 1831.) Olbers hat einen Auszug ausdieser interessanten Schrift mitgetheilt in Schumacher's Jahr-buch für 1843 S. 5665. Die optischen Instrumente, welcheJansen dem Prinzen Moritz von Nassau und dem Erzherzog Albertlieferte (letzterer schenkte das seinige an Cornelius Drebbel), waren,wie aus dem Briefe des Gesandten Bvreel erhellt, der als Kindoft in des Brillenmachers Jansen Hause gewesen war und die Zn-strumente später im Laden sah, Micrvscope von 13 Zoll Länge,durchwelche kleine Gegenstände, wenn man von oben hineinsah, wunder-bar vergrößert wurden". Die Verwechselung der Micrvscope undTelescope verdunkelt die Geschichte der Erfindungen beider Werk-zeuge. Der eben erwähnte Brief von Boreel (ans Paris 1655)macht es, trotz der Autorität von Tiraboschi, unwahrscheinlich,daß die erste Erfindung des zusammengesetzten Microscops Galileigehöre. Vergl. über diese dunkle Geschichte optischer ErfindungenVincenzio Antinori in den SaZczi di IVoturali Lsperienret'ntto noll' ^oeademiu del Limento 1841 p. 2226.Hnpgens, dessen Geburtsjahr kaum 25 Jahre nach der muthmaß-lichen Erfinduugsepoche des Fernrohrs fällt, wagt schon nicht mitGewißheit über den Namen des ersten Erfinders zu entscheiden(Opern relic>un 1728 Vol. II. p. 123). Nach den archivarischenForschungen von van Swinden und Moll besaß nicht nur Lip-pershey schon den 2 Oct. 1608 von ihm selbst angefertigte Fern-rohre, sondern der französische Gesandte im Haag, PräsidentJeanuin, schrieb auch schon den 28 Dec. desselben Jahres anSully:daß er mit dem Middelburger Brillenmacher über einFernrohr unterhandle, welches er dem König Heinrich IV schickenwolle." Simon Marius (Maper aus Günzenhausen, der Mitent-decker der Jupitersmvnde) erzählt sogar, daß seinem Freunde Fuchsvon Bimbach, geheimem Rath des Markgrafen von Ansbach, bereits