Bibliothek No. 7310, welches ich bei Gelegenheit der Auffindungeiner denkwürdigen Stelle über die Strahlenbrechung im SertusEmpiricus (iiclversus X8trologo8 Iii,. V p. 331 Fabr.) unter-sucht habe. Die Auszüge, die ich aus dem Pariser Manuscripte 18l t,also vor Delambre und Venturi, gegeben, stehen in der Einleitungmeines II ecueil d'Okoervstionv S8trouomiqus8 1'. I.p. I,XV —I.XX. Das griechische Original ist uns nicht erhalten,sondern nur eine lateinische Ueberfetzung zweier arabischen Manu-scripte der Optik des Ptolemäus. Der lateinische Ueberfetzer nenntsich Amiracus Eugenius, Siculus. Vergl. Venturi, Dom-ment. soprn la storia e le teorie dell' Ottiva (Bologna1814) I>. 227; Delambre, llist. de I'Xstronomiv i>N'cieune (1817) 1'. l. p. I.I und I II. (i. 410—432.
" (S. 217.) Letronne beweist aus der Begebenheit des fa-natisch-christlichen Mordes der Tochter des Theon von Alerandrien,daß das so viel bestrittene Zeitalter des Diophantus doch nicht nachdem Jahre 389 fallen kann (Sur I'origiue grecque dos Xo-diaques pretcndus egz'ptien8 1837 p. 26).
" (S. 219.) Diese Wohlthat der Gesittung (der Anregungzu menschlichen Gefühlen) durch Verbreitung einer Sprache istin dem Lobe Italiens von Plinius schon bezeichnet: omnium ter-rarum alumua eadem et psrens, numine veüm electa, czuaesp!>r8.i congregoret iwperia ritu8<zue molliret, et tot populorumdiscordes (ers8ciuo Iiogug8 8ermoni8 commercio eonlrakeret,eolloczui!», et Ir umauitstem komiui dnrot, drevitvrciue unscuuetarum gentium in toto orSo pstrjg lieret. (Plin. Hi8t.nst. III, 3.)
" (S. 220.) Klaproth, Tadlosux Irietoriczueo del'Xoie 1826 p. KS—67.
" (S. 220.) Au dieser blonden, blauäugigen indogermanischen,gothischen oder arischen Nace des östlichsten Asiens gehören dieUsün, Tingling, Hutis und großen Uneten. Die letzten werdenvon den chinesischen Schriftstellern ein tübctischer Nvmadenstammgenannt, der schon 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung zwischendem oberen Lauf des Huangho und dem Schneegebirge Nanschaneingewandert war. Ich erinnere hier an diese Abkunft, da dieSerer (Plin. VI, 22) ebenfalls rutilw eomio et eseruleio oeulwbeschrieben werden (vergl. Ukert, Geogr. der Griechen und