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1823 p. 40 — 43 und p. 302 zwischen zwei gemahnten HirschenAsiens, die er Eervus kippcl.ipkus und Nervus Xrislolelis nennt.Anfangs hielt er den ersteren, von welchem er ein lebendigesEremplar in London gesehen und von welchem Diard ihm Felleund Geweihe aus Sumatra geschickt hatte, für den Ki^pelapliosdes Aristoteles aus Arachosien (llist. cls Xniw-il. II, 2 Z 3und 4, '4. I. p->g. 43 — 44 Schneider); später schien ihm ein vonDuvaucel aus Bengalen gesandter Hirschkvpf, der Zeichnung desganzen großen Thieres nach, noch mehr mit der Beschreibung desStagiriten vom Hippelaphus übereinzustimmen. Letzterer, einhei-misch in dem bengalischen Gebirge Sylhet, in Rexau! und östlichvom Indus, erhielt nun den Namen Lervus Xristotelis. Wennin demselben Capitel, in welchem Aristoteles von gewähnten Thierenim allgemeinen redet, neben dem Pferd-Hirsch (Lquieervus) auchder indische Guepard oder Jagdtiger fkelio sutnil») bezeichnet seinsoll, so ist, wie Schneider (3). III. p. 66) will, die Lesartder vorzuziehen. Die letztere Lesart würde am besten,
wie auch Pallas (SpicileZ. ?ool. läse. I. p. 4) meint, auf dieGiraffe zu deuten sein. — Hätte Aristoteles den Guepard selbstgesehen und nicht bloß beschreiben hören, wie würde er die nichtretractilen Klauen in einem katzenartigen Thiers unerwähnt ge-lassen haben! Eben so ist es anffallend, daß der immer so genaueAristoteles, wenn er wirklich (wie August Wilhelm von Schlegelbehauptet) „nahe bei seiner Wohnung zu Athen eine Menageriegehabt und einen von den bei Arbela erbeuteten Elephanten selbstzergliedert" hätte, die kleine Oeffnung neben den Schläfen, inwelcher besonders zur Brunstzeit des Elephanten eine starkriechendeFlüssigkeit abgesondert wird nnd auf welche die indischen Dichterso oft anspielen, nicht beschrieben habe (Schlegel's IndischeBibliothek Bd. I. S. 163—166). Ich erinnere an diesen klein-lich scheinenden Umstand hier besonders deshalb, weil uns die ebengenannte Drüsenoffnung zunächst aus Berichten des Megasthenes(Strabv lib. XV pog. 704 und 703 Casaub.) bekannt war, unddoch gewiß Niemand darum diesem eiue anatomische Kenntniß zu-schreiben wird. Ich finde in den verschiedenen zoologischen Werken desAristoteles, welche auf uns gekommen sind, nichts, was auf Selbst-beobachtung an Elephanten oder gar ans Zergliederung derselbenzu schließen nöthigte. Jndeß ist die Möglichkeit, daß die