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einem anderen Werke ^ gehandelt. Allerdings hatten schonLeonardo da Vinci gegen das Ende des 15ten Jahrhunderts(wahrscheinlich indem er in der Lombardei Canäle anlegte,welche Schuttland und Tertiärschichten durchschnitten),Fracastoro (1517) bei Gelegenheit zufällig entblößter fisch-reicher Gesteinschichten im Monte Bolca bei Verona, undBernard Palissy bei seinen Nachforschungen über die Spring-brunnen (1563) das Dasein einer untergegangenen ocea-nischen Thierwelt in ihren hinterlassenen Spuren erkannt.Leonardo, wie im Vorgefühl einer philosophischeren Ein-theilung thierischer Gestaltung, nennt die Conchylien »am-mali ello llanno I'ossa <Ii 1u»ri«. Steno, in seinem Werke„über das in den Gesteinen Cnthalt e n e" sck o 8 o-lick» inlra 8olicluin naluralitor contonto). unter-scheidet (1669) „Gesteinschichten (uranfängliche?), die sichfrüher erhärtet haben, als es Pflanzen und Thiere gab,und daher nie organische Neste enthalten, von Sediment-schichten sturlücki maris seckimenta silli invioem imposita),welche unter einander abwechseln und jene bedecken. Alleversteinerungshaltigen Niederschlagsschichtcn waren ursprüng-lich horizontal gelagert. Ihre Neigung (Fallen) ist ent-standen theils durch den Ausbruch unterirdischer Dämpfe,welche die Centralwärme signia iu mockio terrae) erzeugt,theilS durch das Nachgeben von schwach unterstützenden unterenSchichten. Die Thäler sind die Folge der Umstürzung."
Steno'S Theorie der Thalformen ist die von Deluc,während Leonardo da Vinci "P wie Cuvier, die Thälerdurch ablaufende Fluthen einfurchen läßt. In der geogno-stischen Beschaffenheit des Bodens von Toscana erkenntSteno Umwälzungen, die sechs großen Naturepochen