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Bleies wahrgenommen, und sie, ganz im Sinne der Mythevom Phlogiston, einer entweichenden leichtmachenden „himm-lischen Feuermaterie" zugeschrieben; aber erst achtzig Jahrespäter sprach Jean Reh, ein überaus geschickter Erperi-mentator zu Bergerac, der mit größerer Genauigkeit dieGewichtszunahme der Metallkalke des Bleies, des Zinnesund deS Antimons erforscht hatte, daS wichtige Resultataus, die Gewichtszunahme sei dem Zutritt der Luft an denMetallkalk zuzuschreiben. »1o rosponcks et soustions glo-riousvmont, sagte er guo ee surorolt clo poicls vient cleI'air gui ckans Iv vaso a estä ospossi.«
Man war nun auf den Weg gerathen, der zur Chemieunserer Tage und durch sie zur Kenntniß eines großenkosmischen Phänomens, des Verkehrs zwischen dem Sauer-stoff der Atmosphäre und dem Pflanzenleben, führen sollte.Die Gedankenverbindung aber, die sich ausgezeichnetenMännern darbot, war zunächst von sonderbar compli-cirter Natur. Gegen daö Ende des 17ten Jahrhundertstrat, dunkel bei Hooke in seiner UioroArspüig (1665),ausgebildeter bei Mayow (1669) und bei Willis (1671),ein Glaube an salpetrige Partikeln sspiritus nitro-aörous,paüulum nitrosum) auf, welche mit den im Salpeter firir-ten identisch, in der Luft enthalten und das Bedingende inden VerbrennungS-Processen sein sollten. „Es wurde behaup-tet, das Erlöschen der Flamme im geschlossenen Räume findenicht deshalb statt, weil die vorhandene Luft mit Dämpfenaus dem brennenden Körper übersättigt werde, sondern dasErlöschen sei eine Folge der gänzlichen Absorption des ur-sprünglich in der Luft enthaltenen salpetrigen Spiritus nitro-aerous.« Das plötzliche Beleben der Gluth, wenn schmelzender