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sah das erste Licht in selbsthervorgerufener Electricität. Ineinem Versuche, welchen Newton 1675 anstellte, zeigten sichdie ersten Spuren der electrischen Ladung an einer geriebenenGlasplatte. Wir haben hier bloß nach den ersten Keimendes electrischen Wissens geforscht, das in seiner großen, son-derbar verspäteten Entwickelung nicht bloß einer der wich-tigsten Theile der Meteorologie geworden ist, sondern auch,seitdem man gelernt, daß der Magnetismus eine der viel-fachen Formen ist, unter denen die Electricität sich offenbart,so vieles von dem inneren Treiben der Erdkräfte aufgehellt hat.
Wenn gleich schon Wall (1703), Stephan Gray (1734)und Rollet die Identität der Reibungs-Electricität und desBlitzes vermutheten, so wurde die empirische Gewißheit docherst um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts durch dieglücklichen Bestrebungen des edeln Benjamin Franklin er-langt. Von dem Zeitpunkte an trat der elektrische Proceßaus dem Gebiet der spekulativen Physik in das Gebiet kos-mischer Naturanschauung, aus dem Studirzimmer in dasFreie. Die Lehre von der Electricität hat, wie die Optikund wie der Magnetismus, lange Epochen überaus schwacherEntwickelung gehabt, bis in den eben genannten drei Diszi-plinen die Arbeiten von Franklin und Volta, Thomas Uoungund Malus, Oersted und Faraday die Zeitgenossen zu einerbewundernswürdigen Thätigkeit anregten. An solchen Wechselvon Schlummer und plötzlich erweckter Thätigkeit ist der Fort-schritt des menschlichen Wissens geknüpft.
Sind aber auch, wie wir eben entwickelt, durch dieErfindung geeigneter, obgleich noch sehr unvollkommener,physikalischer Werkzeuge und durch den Scharfblick vonGalilei, Torricelli und der Mitglieder der ^.eaclöinia clei