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sich in einen kurzen Zeitraum zusammendrängen; so sehenwir diese Erscheinung auf die auffallendste Weise in demersten Dccennium des 17ten Jahrhunderts wiederholt. Tycho,der Gründer der neueren messenden Astronomie, Kepler, Ga-lilei und Bacon von Verulam sind Zeitgenossen. Alle, außerTycho, haben in reisen Jahren noch die Arbeiten von Des-cartcs und Fermat erlebt. Die Grundzüge von Bacvn'sInstauratio Magna erschienen in englischer Sprache schon1605, fünfzehn Jahre vor dem biovum Organon, DieErfindung des Fernrohrs und die größten Entdeckungen derphysischen Astronomie (Jupiterstrabanten, Sonnenflecken,Phasen der Venus, Wundergestalt des Saturn) fallen zwi-schen die Jahre 1609 und 1612. Kepler's Speculationenüber die elliptische ^ Marsbahn beginnen 1601 und gebenAnlaß zu der acht Jahre darauf vollendeten Östron ornianova 5su kll^siea ooelestis. „Durch das Studiumder Bahn des Planeten Mars", schreibt Kepler, „müssenwir zu den Geheimnissen der Astronomie gelangen oder wirbleiben in derselben auf immer unwissend. Es ist mir durchhartnäckig fortgesetzte Arbeit gelungen die Ungleichheiten derBewegung des Mars Einem Naturgesetz zu unterwerfen."Die Verallgemeinerung desselben Gedankens hat Kepler zuden großen Wahrheiten und kosmischen Ahndungen geführt,die der phantasiereiche Mann zehn Jahre später in seinerWeltharmonie stiarmvnioos Muncki Iibri czuinczue)dargelegt. „Ich glaube", sagt Kepler schön in einem Briefean den dänischen Astronomen Longomontanus, „daß Astro-nomie und Physik so genau mit einander verknüpft sind,daß keine ohne die andere vervollkommnet werden kann."Auch erschienen die Früchte seiner Arbeiten über die Struccur