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citirt und daß er in demselben (II, 24) hätte lesen können,wie Aristarch von Samos die Sonne den Fixsternen bei-gezählt habe. Was unter allen Meinungen der Alten dentiefsten Einfluß auf die Richtung und allmälige Entwicke-lung seiner Ideen ausgeübt haben könnte, sind nach Gassen-di's Behauptung eine Stelle in dem encyclopädischen, inhalb barbarischer Sprache abgefaßten Werke des MartianusMineus Capella und das Weltsystem deö Apollonius vonPerga. Nach der Vorstellungsart des Martianus Mineusaus Madaura, die mit zu großer Zuversicht^ bald denAegyptern, bald den Chaldäern zugeschrieben wird, ruht dieErde unbeweglich im Mittelpunkte, aber die Sonne wird,als kreisender Planet, von zwei Satelliten (Merkur undVenus) umgeben. Eine solche Ansicht des WeltgebäudeSkonnte freilich zu der der Centralkräfte der Sonne vorberei-ten. Nichts rechtfertigt aber, weder in dem Almagest undüberhaupt in den Schriften der Alten, noch in dem Werkedes Copernicus cko Uovolutionillus, die von Gassendi sobestimmt ausgesprochene Behauptung über die vollkommeneAehnlichkeit des tychonischen Systems mit dem, welches mandem Apollonius von Perga zuschreiben will. Von der Ver-wechselung des copernicanischen Systems mit dem deö Pytha-goreers Philolaus, in welchem die nicht rotirende Erde (dieAntichthon oder Gegenerde ist nicht ein eigener Planet,sondern die entgegengesetzte Halbkugel unseres Planeten) wiedie Sonne selbst sich um den Weltheerd, das Centralfeuer,die Lebensflamme des ganzen Planetensystems, bewegt: kannnach Böckh's vollendeten Untersuchungen ferner keine Rede sein.
Die wissenschaftliche Revolution, deren Urheber Nico-laus Copernicus war, hat das seltene Glück gehabt (eine