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Welt-Mittelpunkt soeulrum muncli), die Sonne, ans derSchwerkraft in kugelförmigen Körpern geschlossen, scheintdem großen Manne vorgeschwebt zu haben, wie eine denk-würdige Stelle 2° des 9ten Capitels im ersten Buche derRevolutionen beweist.
Wenn wir die verschiedenen Entwickelungsstufen kos-mischer Anschauungen durchlaufen, so sehen wir in denfrühesten Zeiten Ahndungen von Massen-Anziehung undCentrifugalkräften. Jacobi in seinen, leider noch hand-schriftlichen Untersuchungen über das mathematische Wissender Griechen verweilt mit Recht bei der „tiefen Natur-betrachtung des Anaragoras, von dem wir nicht ohneStaunen vernehmen, daß der Mond 2-, wenn seine Schwung-kraft aufhörte, zur Erde fallen würde, wie der Stein inder Schleuder." Von ähnlichen Aeußerungen des Klazo-meniers und des Diogenes von Apollonia über „Nachlassungim Umschwünge" habe ich bei Gelegenheit der Aörolithen-fälle schon früher gehandelt. 2« Von der Ziehkraft, welchedas Centrum der Erde ausübt gegen alle schwere Massen,die man von demselben trennt, hatte allerdings Plato einenklareren Begriff als Aristoteles: der zwar, wie Hipparch,die Beschleunigung der Körper im Fall kannte, ohne jedochihren Grund richtig aufzufassen. Im Plato und bei Demo-critus wird die Anziehung auf die Affinität, das Strebengleichartiger elementarer Stoffe beschränkt.^ Nur derAlerandriner Johannes Philoponus, ein Schüler des Ammo-niuö Hermeae, wahrscheinlich erst aus dem 6ten Jahrhun-dert , schreibt die Bewegung der Weltkörper einem primitivenStoße zu, und verbindet mit dieser Idee die des Falles,des Strebens aller schwere» und leichten Stoffe gegen die