Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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nicht in Bagdad, nicht im nördlichen Arabien, wohl aberim Tehama nnd in dem Parallel der Meerenge Bab-el-Mandeb sehen kann. Griechen und Römer sind denselbenWeg unter den Lagiden und später gewandert, und habennichts bemerkt oder wenigstens in aus uns gekommenenSchriften nichts aufgezeichnet über eine Lichtwolke, welchedoch unter 11" bis 12" nördlicher Breite zu der Zeit desPtolemäus sich 3", zu der deö Abdurrahman im Jahr 1999zu mehr als 4 Graden über den Horizont erhob." Jetztkann die Meridianhöhe der Mitte der iXullscula major beiAden 5" erreichen. Wenn Seefahrer die MagellanischenWolken gewöhnlich erst in weit südlicheren Breiten, demAequator nahe oder gar südlich von demselben, deutlicherkennen, so liegt der Grund davon wohl in der Be-schaffenheit der Atmosphäre und den weißes Licht reflecti-renden Dünsten am Horizont. Im südlichen Arabien mußim Innern des Landes die dunkle Bläue des Himmels-gewölbes und die große Trockenheit der Luft das Erkennender Magellanischen Wolken begünstigen. Beispiele von derSichtbarkeit von Cometenschweifen am hellen Tage zwischenden Wendekreisen und in sehr südlichen Breiten sprechendafür.

Die Einreihung der dem antarctischen Pole nahen Ge-stirne in neue Sternbilder gehört dem Ilten Jahrhundertan. Was die holländischen Seefahrer Petrus Theodor! vonEmden und Friedrich Houtmann, der (1596 1599) einGefangener des Königs von Bantam und Atschin auf Javaund Sumatra war, mit unvollkommenen Instrumenten be-obachteten, wurde in die Himmelskarten von Hondius,Bleaw (1.-M50MUS tmosius) und Bayer eingetragen.