Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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an Pierfrancesco de' Mcdici, daß er sich auf seiner drittenSeefahrt sorgfältig mit den südlichen Constellationen beschäf-tigt, den Polar-Abstand der hauptsächlichsten gemessen undsie gezeichnet habe. Was er davon mittheilt, läßt freilichden Verlust jener Messungen leicht verschmerzen.

Die räthselhaften schwarzen Flecke (Kohlensäcke)finde ich zuerst von Anghiera im Jahr 1510 beschrieben.Sie waren schon 1499 von den Begleitern des MeenteNanez Pinzon bemerkt worden auf der Erpedition, die vonPaloö auslief und Besitz von dem brasilianischen Cap SanAugustin nahm. ^ Der Uanopo lo5oo sUanopus nigor) desAmerigo ist wahrscheinlich auch einer der ovalbags. Derscharfsinnige Acosta vergleicht sie mir dem verfinsterten Theileder Mondscheibe (in partieller Finsterniß) und scheint sieeiner Leerheit im Himmelsraume, einer Abwesenheit vonSternen zuzuschreiben. Rigaud hat gezeigt, wie ein be-rühmter Astronom die Kohlensäcke, von denen Acosta be-stimmt sagt, daß sie in Peru (nicht in Europa) sichtbarsind und wie andere Sterne sich um den Südpol bewegen,für die erste Angabe von Sonnenflecken gehalten hat. ° DieKenntniß der beiden Magellanischen Wolken wird mitUnrecht dem Pigafetta zugeschrieben. Ich finde, daß An-ghiera, gestützt auf die Beobachtungen portugiesischer See-fahrer, dieser Wolken schon 8 Jahre vor der Beendigungder Magellanischen Weltumschiffung erwähnt. Er vergleichtihren milden Glanz mit dem der Milchstraße. Der Scharf-sichtigkeit der Araber scheint aber die große Wolke nicht ent-gangen zu sein. Sie ist sehr wahrscheinlich der weiße Ochse,e! Lollar, ihres südlichen Himmels, d. h. der weiße Flecken,von dem der Astronom Abdurrahman Sofi sagt, daß man ihn