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2 (1847)
Entstehung
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die See mit einer solchen Masse von Tang, gleich kleinenTannenzweigen, die Pistacien-Früchte tragen, bedeckt, daßwir glauben mußten, die Schiffe würden aus Mangel vonWasser auf eine Untiefe auflaufen. Vor dem eben bezeich-neten Striche aber war keine Spur von solchem Seekrautezu sehen. Auch wird auf der Grenzscheide (hundert Mei-len westlich von den Azoren) auf einmal das Meer stillund ruhig, fast nie von einem Winde bewegt. Als ichvon den canarischen Inseln bis zum Parallel von SierraLeone herabkam, hatte ich eine furchtbare Hitze zu ertragen;sobald wir aber uns jenseits der oben erwähnten ra^a(in Westen des Meridians der azorischen Inselgruppe)befanden, veränderte sich das Klima, die Luft wurde ge-mäßigt, und die Frische nahm zu, je weiter wir vorwärtskamen."

Diese Stelle, welche durch mehrere andere in denSchriften des ColumbuS erläutert wird, enthält Ansichtender physischen Erdkunde, Bemerkungen über den Einfluß dergeographischen Länge auf die Abweichung der Magnetnadel,über die Jnflerion der isothermen Linien zwischen den West-küsten des Alten und den Ostküsten des Neuen Kontinents,über die Lage der großen Sargasso-Bank in dem Beckendes atlantischen Meeres, und die Beziehungen, in welchendieser Meeresstrich zu dem über ihm liegenden Theile derAtmosphäre steht. Irrige Beobachtungen ^ der Bewegungdes Polarsternes in der Nähe der azorischen Inseln hattenColumbus schon auf der ersten Reise, bei der Schwächeseiner mathematischen Kenntnisse, zu dem Glauben an eineUnregelmäßigkeit in der Kugelgestalt der Erde verführt.In der westlichen Hemisphäre ist nach ihmdie Erde