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2 (1847)
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Geistlichen und Aerzten. Diese konnten, in alt-indischenStädten wohnend, deren einige zwölstausend Fuß hoch überdem Meere liegen, mit eigenen Augen beobachten, währendeines langen Aufenthaltes das von Anderen Gesehene prüfenund combiniren, Naturproducte sammeln, beschreiben und ihreneuropäischen Freunden zusenden. Es genügt hier Gomara,Oviedo, Acosta und Hernandez zu nennen. Einige Natur-producte (Früchte und Thierfelle) hatte Kolumbus bereits vonseiner ersten Entdeckungsreise heimgebracht. In einem Briefeaus Segovia (August 1494) fordert die Königinn Jsabelladen Admiral auf in seinem Einsammeln fortzufahren. Siebegehrt von ihm besondersalle Strand- und Waldvögel vonLändern, die ein anderes Klima und andere Jahreszeitenhaben". Man hat bisher wenig darauf geachtet, daß von der-selben Westküste von Afrika, von der Hanno fast 2099 Jahrefrühergegerbte Felle wilder Frauen" (der großen Gorilla-Affen) mitbrachte, um sie in einem Tempel aufzuhängen,Martin Behaim's Freund Cadamosto schwarzes, Palmenlanges Elephantenhaar für den Infanten Heinrich den See-fahrer sammelte. Hernandez, Leibarzt Philipps II und vondiesem Monarchen nach Merico gesandt, um alle vegetabi-lischen und zoologischen Merkwürdigkeiten des Landes inherrlichen Abbildungen darstellen zu lassen, konnte seineSammlungen durch die Copie mehrerer sehr sorgfältig aus-geführter naturhistorischer Gemälde bereichern, welche aufBefehl eines Königs von Tezcuco Nezahnalcoyotl ^ (einhalbes Jahrhundert vor Ankunft der Spanier) angefertigtworden waren. Auch benutzte Hernandez eine Zusammen-stellung von Medicinalpflanzen, die er in dem berühmtenalt-mericanischen Garten von Huartepec noch vegetirend