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2 (1847)
Entstehung
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306
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erschien damals nur noch wie eine Fortsetzung des 8musmggnu8 xo/lnos) des Ptolemäus, dem der gol-

dene Chersones vorlag, während sein östliches User Cat-tigara und das Land der Einen (Thinen) bilden sollte.Hipparchs phantastische Hypothese, nach welcher diese öst-liche Küste des Großen Busens sich an den gegen Morgenweit vorgestreckten Theil des afrikanischen Kontinents^anschloß und so aus dem indischen Meere eingesperrtesBinnenmeer machte, war glücklicherweise im Mittelalter,trotz der Anhänglichkeit an die Aussprüche des Ptolemäus,wenig beachtet worden; sie würde gewiß auf die Richtunggroßer nautischer Unternehmungen einen nachtheiligen Ein-fluß ausgeübt haben.

Die Entdeckung und Beschiffung der Südsee bezeichnenfür die Erkenntlich großer kosmischer Verhältnisse eineum so wichtigere Epoche, als durch dieselben zuerst und alsovor kaum viertehalb hundert Jahren nicht bloß die Gestal-tung der Westküste des Neuen und der Ostküste des AltenContinents bestimm! wurde, sondern weil auch, was meteoro-logisch noch weit folgereicher wurde, die numerische Größen-vergleichung der Areale des Festen und Flüssigen aufder Oberfläche unseres Planeten nun endlich von den irrigstenAnsichten befreit zu werden anfing. Durch die Größe dieserAreale, durch die relative Vertheilung des Festen undFlüssigen werden aber der Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre,der wechselnde Luftdruck, die Vegetationskraft der Pflanzen-decke, die größere oder geringere Verbreitung gewisser Thier-geschlechter und so viele andere allgemeine Erscheinungenund physische Processe mächtig bedingt. Der größere Flächen-raum, welcher dem Flüssigen, als dem das Feste bedeckenden