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2 (1847)
Entstehung
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Namen uns Ebn-Junis erhalten hat, ist minder wichtigdurch ihr Resultat als durch das Zeugniß geworden, dassie uns von der wissenschaftlichen Bildung des arabischenMenschenstammes gewährt.

Als der Abglanz einer solchen Bildung müssen betrachtetwerdeiw im Westen, im christlichen Spanien, der astronomischeKongreß zu Toledo unter Alfons von Kastilien, auf dem derRabbiner Jsaac Ebn Sid Hazan die Hauptrolle spielte; imfernen Osten die von Jlschan Holagu, dem Enkel deö Welt-stürmers Dschingischan, auf einem Berge bei Meragha mitvielen Instrumenten ausgerüstete Sternwarte, in welcherNaßir-Eddin aus Tus in Chorasan seine Beobachtungenanstellte. Diese Einzelheiten verdienen in der Geschichte derWeltanschauung in so fern Erwähnung, als sie lebhaft daranerinnern, wie die Erscheinung der Araber vermittelnd inweiten Räumen auf Verbreitung deö Wissens und Anhäufungder numerischen Resultate gewirkt hat: Resultate, die inder großen Epoche von Kepler und Tycho wesentlich zurBegründung der theoretischen Sternkunde und einer richtigenAnsicht von den Bewegungen im Himmelsraume beige-tragen haben. Das Licht, welches in dem von tatarischenVölkern bewohnten Asien angezündet war, verbreitete sichim loten Jahrhundert weiter in Westen bis Samarkand,wo der Timuride Ulugh Beig neben der Sternwarte einGymnasium nach Art des alerandrinischen Museums stifteteund einen Sterncatalog anfertigen ließ, der sich ganz aufneue und eigene Beobachtungen gründete

Nach dem Lobe, welches hier dem Naturwissen derAraber in beiden Sphären, der Erdräume und des Him-mels, gezollt worden ist, haben wir auch an das zu erinnern,