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2 (1847)
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einige nicht auf uns gekommene Fragmente des MarinusTyriuö benutzt werden konnten^.

Von der langen Reihe vorzüglicher Geographen, welchedie arabische Litteratur uns liefert, ist es genug die äußer-sten Glieder, El-Jstachri^ und Alhassan (Johannes Leo,den Afrikaner), zu nennen. Eine größere Bereicherung hatdie Erdkunde nie auf einmal vor den Entdeckungen der Por-tugiesen und Spanier erhalten. Schon fünfzig Jahre nachdem Tode des Propheten waren die Araber bis an dieäußerste westliche Küste von Afrika, bis an den HafenAsfi, gelangt. Ob später, als die unter dem Namen derAlmagrurin bekannten Abenteurer das Naie tsnekro5umbeschifften, die Inseln der Guanschcn von arabischen Schiffenbesucht worden sind, wie mir lange wahrscheinlich war, istneuerdings wieder in Zweifel gezogen worden. ^ Die großeMasse arabischer Münzen, die man in den Ostsee-Ländernund im hohen Norden von Scandinavien vergraben findet,ist nicht der eigenen Schifffahrt, sondern dem weit ver-breiteten inneren Handelsverkehr der Araber zuzuschreiben.^

Die Erdkunde blieb nicht auf die Darstellung räum-licher Verhältnisse, auf Breiten- und Längenbestimmun-gen wie sie Abul-Hassan vervielfältigt hat, auf Be-schreibung von Flußgebieten und Bergketten beschränkt; sieleitete vielmehr das mit der Natur so befreundete Volk aufdie organischen Erzeugnisse des Bodens, besonders auf dieder Pflanzenwelt. Der Abscheu, welchen die Bekenner deSIslams vor anatomischen Untersuchungen hatten, hindertesie an allen Fortschritten in der Thiergeschichte. Sie be-gnügten sich für diese mit dem, was sie aus Uebersetzun-gen des Aristoteles 98d Galenus sich aneignen konnten;