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besaßen eine beispiellose weltgeschichtliche Beweglichkeit, eineNeigung, von dem abstoßenden israelitischen Castengeisteentfernt, sich mit den besiegten Völkern zu verschmelzen und dochtrotz des ewigen Bodenwechsels ihrem Nationalcharakter undden traditionellen Erinnerungen an die ursprüngliche Hei-math nicht zu entsagen. Beispiele von größeren Landreiseneinzelner Individuen, nicht immer des Handels wegen,sondern um Kenntnisse einzusammeln, hat kein andererVvlksstamm aufzuweisen; selbst die buddhistischen Priesteraus Tübet und China, selbst Marco Polo und die christ-lichen Missionare, welche zu den Mongolenfürsten gesandtwurden, haben sich nur in engeren Räumen bewegt. Durchdie vielen Verbindungen der Araber mit Indien und China(schon am Ende des 7ten Jahrhunderts^ unter dem Cha-lifat der Ommajaden wurden die Eroberungen bis nachKaschgar, Kabul und dem Pendschab ausgedehnt) gelang-ten wichtige Theile des asiatischen Wissens nach Europa.Die scharfsinnigen Forschungen von Reinaud haben gelehrt,wie viel aus arabischen Quellen für die Kenntniß vonIndien zu schöpfen ist. Der Einfall der Mongolen inChina störte zwar den Verkehr über den Orus^; aber dieMongolen selbst wurden bald ein vermittelndes Glied fürdie Araber, welche durch eigene Anschauung und mühe-volles Forschen von den Küsten des stillen Meeres bis zudenen West-Afrika's, von den Pyrenäen bis zu des ScherifsEdrifi Sumpflande des Wangarah in Inner-Afrika dieErdkunde aufgeklärt haben. Die Geographie des Ptolemäuswurde nach Frähn schon auf Befehl des Chalifen Mamunzwischen 813 und 833 in das Arabische übersetzt, und esist sogar nicht unwahrscheinlich, daß bei der Uebersetzung