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wieder Einheit und Mannigfaltigkeit anmuthig mit einandergepaart. Die Elemente, die aufgenommen wurden, warenso verschieden als ihre Aneignung und Transformation nachden grell contrastirenden Eigenthümlichkeiten und den indi-viduellen Gemüthsrichtungen der einzelnen Völkerracen vonEuropa. Selbst jenseits des Oceans bewahren Colonienund Ansiedelungen, die mächtige freie Staaten gewordensind oder hoffentlich einst sich organisch dazu ausbilden wer-den, den Restex dieser Kontraste.
Der römische Staat in der Form einer Monarchieunter den Cäsaren ist, nach seinem Flächeninhalte ^ be-trachtet, an absoluter Größe allerdings von der chinesischenWeltherrschaft unter der Dynastie der Thsin und der öst-lichen Hau (30 Jahre vor bis 116 Jahre nach unsererZeitrechnung), von der Weltherrschaft der Mongolen unterDschingischan und dem jetzigen Areal des russischen euro-päisch-asiatischen Kaiserreichs übertroffen worden; aber, dieeinzige spanische Monarchie, so lange sie über den NeuenContinent ausgebreitet war, ausgenommen, ist nie einegrößere Masse durch Klima, Fruchtbarkeit und Weltstellungbegünstigter Erdstriche unter einem Scepter verbunden ge-wesen denn in dem römischen Reiche von Octavian bisKonstantin.
Von dem westlichen Ende Europa's bis zum Euphrat,von Britannien und einem Theile Caledoniens bis Gätu-lien und zur Grenze des wüsten Libyens bot sich nichtbloß die größte Mannigfaltigkeit von Bodengestaltung, or-ganischen Erzeugnissen und physischen Erscheinungen dar;auch das Menschengeschlecht zeigte sich dort in allen Abstu-fungen seiner Cultur und Verwilderung, im Besitze alten