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2 (1847)
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Verkehr auf dem indischen Ocean dem Verkehr an den Küstendes Mittelmeers auf wenige Meilen nahe bringt. ^

Das Reich der Seleuciden genoß nicht diese Vortheiledes Seehandels, wie sie Form und Gliederung der Länder-massen den Lagiden darboten; seine Stellung war gefähr-deter, von den Zersplitterungen bedroht, welche die ver-schiedenartige Nationalität der Satrapien erzeugte. DerVerkehr im Seleuciden-Reiche war überdies mehr ein innerer,an Stromgebiete oder an Caravanenstraßen ge-fesselt, die allen hindernden Naturgewalten von schnee-bedeckten Gebirgsketten, Hochebenen und Wüsten trotzten.Der große Waarenzug, in welchem die Seide das kostbarsteProduct war, ging aus Inner-Asien von der Hochebeneder Serer nördlich von Uttara-Kuru, über den steiner-nen Thurm^ (wahrscheinlich einen befestigten Caravan-serai) südlich von den Quellen des Jarartes nach demOrus-Thale zum caspischen und schwarzen Meere. Da-gegen war der Hauptverkehr des Lagiden-Reiches, so leb-haft auch die Flußschifffahrt auf dem Nil und die Commu-nication zwischen den Nil-Ufern und den Kunststraßenlängs dem Gestade des rothen Meeres sein mochte, doch imeigentlichsten Verstände des Wortes der Seehandel. NachAlexanders großen Ansichten sollten, in Westen und Osten,das neugegründete ägyptische Alerand ria und das uralteBabylon die beiden Hauptstädte des macedonischen Welt-reichs werden; doch Babylon hat diesen Hoffnungen späternie entsprochen, und die Blüthe der, von Seleucus Nica-tor am unteren Tigris erbauten, durch Canäle ^ mit demEuph.at verbundenen Seleucia trug dazu bei den völligenVerfall von Babylon zu veranlassen.