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2 (1847)
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halte sie für indogermanischen^ Ursprungs), von den Argip-päern und Jssedonen zu den goldreichen Arimaspen ^ an dennördlichen Absall des Altai. Hier ist das alte Reich derGreife, der Sitz des meteorologischen Mythus ^der Hyperboreer, welcher mit Hercules weit nach Westengewandert ist.

Man darf vermuthen, daß der oben bezeichnete, inunseren Tagen durch die sibirischen Goldwäschen wieder soberühmt gewordene Theil des nördlichen Asiens, wie dasviele bei den Massageten (von gothischem Stamme) zuHerodots Zeiten angehäufte Gold, eine durch den Verkehrmit dem Pontus eröffnete wichtige Quelle des Reichthumsund des Lurus für die Hellenen geworden ist. Ich setzediese Quelle zwischen den 53sten und 55sten Breitengrad.Die Region des Goldsandes aber, von welcher die imMahabharata und in des Megasthenes Fragmenten genanntenDaradas (Darder oder Derder) den Reisenden Nachrichtgaben und an welche wegen des zufälligen Doppelsinnesvon Thiernamen 65 die oft wiederholte Fabel der Riesen-Ameisen geknüpft worden ist, gehört südlicheren Breitenvon 35° oder 37° zu. Sie fällt, nach zweierlei Combina-tionen, entweder in das tübetische Hochland östlich vonder Bolor-Kette zwischen den Himalaya und Kuen-lün,westlich von Jskardo, oder nördlich von Kuen-lün gegendie Wüste Gobi hin, welche der immer so genau beob-achtende chinesische Reisende Hiuen-thsang (aus dem Anfangdes 7ten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung) ebenfalls alsgoldreich beschreibt. Wie viel zugänglicher mußte dem Ver-kehr der milesischen Colonien an der nordöstlichen Küste desPontus der nördliche Goldreichthum der Arimaspen und