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entstanden officielle Verzeichnisse taglicher Gewitter-Beobach-tungen. ^ Auch die von den Tuskern geübte Kunst desWasserspürens (gguaolieium) und Quellen - Hervor-lockens setzte bei den Aqui legen eine aufmerksame Er-forschung natürlicher Merkmale der Schichtung des Gesteinsund der Unebenheiten des Bodens voraus. Diodor preistdeshalb die Tusker als forschende Naturkundige. Wir wollenzu diesem Lobe hinzusetzen, daß die vornehme und mächtigePriestereaste von Tarquinii das seltene Beispiel einerBegünstigung des physikalischen Wissens dargeboten hat.
Wir haben, ehe wir zu den Hellenen, zu dem hoch-begabten Stamme übergehen, in dessen Cultur die unsrigeam tiefsten wurzelt und aus dessen Ueberlieferungen wireinen wichtigen Thcil aller früheren Völkerkunde und Welt-ansicht schöpfen, die alten Sitze der Menschenbildung inAegypten, Phönicien und Etrurien genannt. Wir habendas Becken des Mittelmeers in seiner eigenthümlichen Ge-staltung und Weltstellung, in dem Einfluß dieser Verhält-nisse auf den Handelsverkehr mit der Westküste von Afrika,mit dem hohen Norden, mit dem arabisch-indischen Meerebetrachtet. An keinem Punkte der Erde ist mehr Wechselder Macht und unter geistigem Einfluß mehr Wechsel einesbewegten Lebens gewesen. Die Bewegung hat sich durchGriechen und Römer, besonders seitdem letztere die phöni-cisch-carthagische Macht gebrochen, weit und dauernd fort-gepflanzt. Dazu ist das, was wir den Anfang der Geschichtenennen, nur das Selbstbewußtsein später Generationen.Es ist ein Vorzug unserer Zeit, daß durch glänzende Fort-schritte in der allgemeinen und vergleichenden Sprachkunde,durch das sorgfältigere Aufsuchen der Monumente und die