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fünftausend Jahre vor unserer Zeitrechnung Babylon,Ninive, Kaschmir, Iran, und China seit der ersten Colonie,die vom nordöstlichen Abfall des Kuen-lün her in dasuntere Flußthal des Hoangho eingewandert war. DieseCentralpunkte erinnern unwillkührlich an die größeren unterden funkelnden Sternen des Firmaments, an die ewigen Son-nen der Himmelsräume, von denen wir wohl die Stärkedes Glanzes, nicht aber, einige wenige' ausgenommen, dierelative Entfernung von unserem Planeten kennen.
Eine dem ersten Menschenstamme geoffenbarte UrPhysik,eine durch Cultur verdunkelte Naturweisheit wilderVölker gehört einer Sphäre des Wissens oder vielmehrdes Glaubens an, welche dem Gegenstande dieses Werkesfremd bleibt. Wir finden einen solchen Glauben indeßschon tief in der ältesten indischen Lehre Krischna'ö ^ ge-wurzelt. „Die Wahrheit soll ursprünglich in den Menschengelegt, aber allmälig eingeschläfert und vergessen wordensein; die Erkenntnis« kehrt wie eine Erinnerung zurück."Wir lassen es gern unentschieden, ob die Volköstämme, diewir gegenwärtig Wilde nennen, alle im Zustande ursprünglichnatürlicher Roheit sind; ob nicht viele unter ihnen, wieder Bau ihrer Sprachen es oft vermuthen läßt, verwil-derte Stämme, gleichsam zerstreute Trümmer aus denSchiffbrüchen einer früh untergegangenen Cultur sind.Ein naher Umgang mit diesen sogenannten Naturmenschenlehrt nichts von dem, was die Liebe zum Wunderbaren voneiner gewissen Ueberlegenheit roher Völker in der Kenntnißder Erdkräfte gefabelt hat. Allerdings steigt ein dumpfes,schauervolles Gefühl von der Einheit der Naturgewalten indem Busen des Wilden aus; aber ein solches Gefühl hat