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Von einer großen Natnrwahrheit zeugen auch die Zeichnungen vonCarl Bodmer, welche, meisterhaft gestochen, eine Zierde desgroßen Reisewerkes des Prinzen Maximilian zu Wied indas Innere von Nordamerika sind.
(S. 90.) Humboldt, Ansichten der Natur 2teAusg. 1826 Bd. I. S. 7, 16, 2l, 36 und 42. Vergl. auch zweisehr lehrreiche Schriften: Friedrich von Martins, Physiogno-mie des Pflanzenreiches in Brasilien 1824 und M. vonOlfers, allgemeine Uedersicht von Brasilien in Feld-ner's Reisen 1828 Th. I. S. 18—23.
2? (S. 97.) Wilhelm v. Humboldt in seinem Brief-wechsel mit Schiller 1830 S. 470.
26 (S. 98.) Diodor II, 13. Er giebt aber dem berühmtenGarten der Semiramis nur 12 Stadien im Umkreise. Die Paß-gegend des Bagistanos heißt noch der Bogen oder Umfang desGartens, Tsull-i kost,in (Droysen, Gesch. Alerandersdes Großen 1833 S. 553).
2° (S. 99.) Im Schahnameh des Firdusi heißt es: „Eineschlanke Cyprefse, dem Paradiese entsprossen, pflanzte Zer-duscht vor die Thür des Feuertempels (zu Kischmer in Chorasan).Geschrieben hatte er auf diese hohe Cypresse: Guschtasp habe ange-nommen den guten Glanben; ein Zeuge ward somit der schlankeBaum; so verbreitet Gott die Gerechtigkeit. Als viele Jahre dar-über verflossen waren, entfaltete sich die hohe Cypresse und ward sogroß, daß des Jägers Fangschnur ihren Umfang nicht befaßte. Alsihren Gipfel vielfaches Gezweige umgab, umschloß er sie mit einemPallast von reinem Golde.... und ließ ausbreiten in der Welt:wo auf Erden giebt es eine Cypresse wie die von Kischmer? Ausdem Paradiese sandte sie mir Gott und sprach: neige dich von dortzum Paradiese." (Als der Chalif Motewekkil die den Magiernheilige Cypresse abhauen ließ, gab man ihr ein Alter von 1450Jahren.) Vergl. Vullers, Fragmente über die Religiondes Zoroaster 1831 S. 71 und 114; Ritter, ErdkundeTh. VI, I. S. 242. Die ursprüngliche Heimath der Cypresse (arab.Ararholz, persisch serw lloki) scheinen die Gebirge von Busih west-lich von Herat zu sein; s. Edrisi, Ooogr. troll, par äaukevt1836 V. I. p. 464.
2° (S. 99.) Achill. Tat. I, 25; Longus, I'sst. IV p. 108