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das oinquoconto, so ist die Epoche der größten Landschafterdas 17te Jahrhundert. Bei dem immer mehr erkanntennnd sorgsamer beobachteten Reichthum der Natur konntedas Kunstgefühl sich über eine größere Mannigfaltigkeitvon Gegenständen verbreiten; auch vermehrte sich zugleichdie Vollkommenheit der technischen Darstellungsmittel. Be-ziehungen auf die Stimmung des Gemüths wurden inniger,und durch sie erhöhte sich der zarte und milde Ausdruck desNaturschönen, wie der Glaube an die Macht, mit wel-cher die Sinnenwelt uns anregen kann. Wenn diese An-regung, dem erhabenen Zwecke aller Kunst gemäß, die wirk-lichen Gegenstände in ein Object der Phantasie verwandelt,wenn sie harmonisch in unserm Inneren den Eindruck derRuhe erzeugt, so ist der Genuß nicht ohne Rührung; sieergreift daS Hcrz, so oft wir in die Tiefen der Natur oderder Menschheit blicken.^ In ein Jahrhundert finden wirzusammengedrängt Claude Lorrain, den idyllischen Maler desLichts und der duftigen Ferne, Nuysdael's dunkele Wald-massen und sein drohendes Gewölk, die heroischen Baum-gestalten von Gaspard und Nicolauö Poufsin, die natur-wahren Darstellungen von Everdingen, Hobbema und Cuyp.^In dieser glücklichen Entwicklungsperiode der Kunstahmte man geistreich nach, was die Vegetation des Nordensvon Europa, was das südliche Italien und die iberischeHalbinsel darboten. Man schmückte die Landschaft mitOrangen- und Lorbeerbäumen, mit Pinien und Dattelpal-men. Die letzten (das einzige Glied dieser herrlichen Familie,das man außer der kleinen ursprünglich europäischen Strand-palme, (ümmaerops, durch eigenen Anblick kannte) wurdenmeist cvnventionell mit schlangenartig schuppigem Stamme